Autor: arminherzberger
Verschleppt
Ein Brief an Verschleppte
Ich nutze Claude
Wie sieht deiner Meinung nach die Zukunft von KI aus?
Für meinen Blog und meine Arbeit als Lehrbeauftragter an der Universität Siegen, nutze ich die KI Claude
Himmel auf Erden?
Als Kind habe ich mir den Himmel so vorgestellt: Wolken, Harfen, weiße Gewänder. Alle sitzen herum und singen. Für einen Jungen vom Dorf klang das ziemlich langweilig. Heute denke ich: Das Bild ist nicht nur langweilig. Es ist auch gefährlich.
Wer mit einem Feindbild wirbt
Eine kritische Einordnung zum Informationsbrief Nr. 349 (September 2026) der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“
Dieser Satz gilt mir selbst: „Sapere aude.“ Wage zu denken.
Todesfuge
Der Tod ist ein Meister aus Deutschland
Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends
wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts
wir trinken und trinken
wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng
Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt
der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschlanddein goldenes Haar Margarete
er schreibt es und tritt vor das Haus und es blitzen die Sterneer pfeift seine Rüden herbei
er pfeift seine Juden hervor läßt schaufeln ein Grab in der Erde
er befiehlt uns spielt auf nun zum Tanz
Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends
wir trinken und trinken
Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt
der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland
dein goldenes Haar Margarete
Dein aschenes Haar Sulamith
wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng
Er ruft stecht tiefer ins Erdreich ihr einen ihr andern singet und spielt
er greift nach dem Eisen im Gurt er schwingts seine Augen sind blau
stecht tiefer die Spaten ihr einen ihr anderen spielt weiter zum Tanz auf
Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich mittags und morgens wir trinken dich abends
wir trinken und trinken
ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete
dein aschenes Haar Sulamith er spielt mit den Schlangen
Er ruft spielt süßer den Tod
der Tod ist ein Meister aus Deutschland
der ruft streicht dunkler die Geigen dann steigt ihr als Rauch in die Luft
dann habt ihr ein Grab in den Wolken da liegt man nicht eng
Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich mittags der Tod ist ein Meister aus Deutschland
wir trinken dich abends und morgens wir trinken und trinken
der Tod ist ein Meister aus Deutschland
sein Auge ist blauer trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau
ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete
er hetzt seine Rüden auf uns er schenkt uns ein Grab in der Lufter spielt mit den Schlangen und träumet der Tod ist ein Meister aus
Deutschland dein goldenes Haar Margarete
dein aschenes Haar Sulamith
© 1952 Deutsche Verlags-Anstalt
Unchristlich
Das muss man sich vorstellen. Ein Mensch trauert um ein Kind. Und die politische Öffentlichkeit?
Bärbel Bas hat ihre Stieftochter verloren. Und das Land schaut zu, wie
Das darf nicht sein.
Meine Quellen
Ich bemühe mich alle Quellen zu nennen. Möglichst korrekt zu schreiben, ist mir sehr wichtig Das gilt auch für die Nutzung von KI. Das bin ich meinen LeserInnen schuldig:
Erntedank
Wem gehört das?
Der reiche Kornbauer und unsere Scheunen
Blogbeitrag zu Lukas 12,13-21 Erntedankfest 2026

Karma
Glaubst du an Karma?
Karma, Sünde und Gnade
Karma
Das ist die Idee: Was du tust, kommt zu dir zurück. Gutes Verhalten bringt gute Folgen, schlechtes Verhalten bringt schlechte Folgen. Wie ein Naturgesetz, ohne dass jemand eingreift oder vergibt. Wer heute leidet, so die Logik, hat das durch früheres Verhalten selbst verursacht.
Sünde und Gnade
Im christlichen Glauben funktioniert das anders. Sünde heißt zunächst: Der Mensch ist von Gott getrennt, im Streit mit sich, mit anderen, mit Gott. Aber die Antwort darauf ist nicht, dass man sich das durch gutes Verhalten wieder verdienen müsste. Gnade heißt: Gott wendet sich dem Menschen zu, obwohl er es nicht verdient hat. Nicht weil er es sich erarbeitet hat, sondern weil Gott so ist.
Der große Unterschied: Karma sagt „du bekommst, was du verdienst“.
Gnade sagt „du bekommst, was du nicht verdient hast“.
Und die Gerechtigkeit?
Wenn man Karma zu Ende denkt, heißt das: Wer arm oder krank ist, ist selbst schuld – hat sich das eben „verdient“. Das ist gefährlich, denn es blendet aus, dass Armut und Leid oft von den Verhältnissen kommen, nicht von persönlicher Schuld.
Die Gnade denkt anders: Sie stellt sich gerade auf die Seite derer, denen Unrecht geschieht – ohne zu fragen, ob sie es verdient haben.
Kurz gesagt
Karma erklärt die Welt so, wie sie ist, als gerecht.
Gnade sagt: Die Welt ist nicht gerecht – aber Gott wendet sich trotzdem den Menschen zu, und das öffnet die Tür, für mehr Gerechtigkeit einzutreten, statt sich mit dem Status quo abzufinden.