Schon wieder Rilke

Wer ist deine liebste historische Figur?

Abschied


Wie hab ich das gefühlt was Abschied heißt.
Wie weiß ichs noch: ein dunkles unverwundnes
grausames Etwas, das ein Schönverbundnes
noch einmal zeigt und hinhält und zerreißt.

Wie war ich ohne Wehr, dem zuzuschauen,
das, da es mich, mich rufend, gehen ließ,
zurückblieb, so als wärens alle Frauen
und dennoch klein und weiß und nichts als dies:

Ein Winken, schon nicht mehr auf mich bezogen,
ein leise Weiterwinkendes – , schon kaum
erklärbar mehr: vielleicht ein Pflaumenbaum,
von dem ein Kuckuck hastig abgeflogen.


Aus: R. M. Rilke Neue Gedichte (1907)

Bei Rilke nachgeschaut

Was glaubst du, wird mit dem Alter besser?

Was heißt schon besser? Anders wäre die bessere Formulierung


Wieder mal bei Rilke nachgeschaut:

„Und dieser Frühling macht dich bleicher,
in weite Wiesen will dein Fuß,
dein Lied wird leis, dein Wort wird weicher,
mit jedem Wink, mit jedem Gruß.“


Eines Tages alt sein und noch lange nicht alles verstehen, nein, aber anfangen, aber lieben, aber ahnen, aber zusammenhängen mit Fernem und Unsagbarem bis in die Sterne hinein!


Die Greisin
Weiße Freundinnen mitten im Heute
lachen und horchen und planen für morgen;
abseits erwägen gelassene Leute
langsam ihre besonderen Sorgen,

das Warum und das Wann und das Wie,
und man hört sie sagen: Ich glaube –;
aber in ihrer Spitzenhaube
ist sie sicher, als wüßte sie,

daß sie sich irren, diese und alle.
Und das Kinn, im Niederfalle,
lehnt sich an die weiße Koralle,
die den Schal zur Stirne stimmt.

Einmal aber, bei einem Gelache,
holt sie aus springenden Lidern zwei wache
Blicke und zeigt diese harte Sache,
wie man aus einem geheimen Fache
schöne ererbte Steine nimmt.


Rente ist Mist – Für mich

Wie stellst du dir deine Rente vor?

Seit einigen Jahren in Rente. Was dann folgte war ein grandioses Gefühl von nicht mehr gebraucht, nicht mehr beachtet zu werden.

Mir fehlte eine sinnstiftende Aufgabe. Schlimm.

Nach einger schier unerträglicher Zeit besann ich mich auf meine vorherigen beruflichen Aufgaben.

Das Ehrenamt:

„Ad Portum itur per Procellas“

Schnee riecht

Welche Jahreszeit magst du am liebsten? Warum?

Ein metaphorisches Gedicht

Schnee riecht…..
Ich riech den Schnee er riecht nach Dorf ganz vertraut nach Haus und Hof.
Nach Kindheit riecht er recht vertraut: süß und bitter
frisch und muffig
gut gewürzt und schal zugleich.

Er riecht nach Schule Bohnerwachs
Kreide, Tafelschwamm ganz nass.
Nach Pipi auch nach Schulbuchdunst,
Fußschweiß riech ich, ungewaschner Hals und Ohrenschmalz.

Er riecht nach Kuhstall süßlich scharf und stechend, nach warmer frischer Milch erst rahmig süß und später sauer.

Nach Kirchgang riecht er unverdrossen
Mottenpulver Schweiß und Seife,
Witwentracht und Tannengrün,
nach Kerzenduft und nach Gesangbuch.

Nach warmem Blute riecht er
und nach dem Dunst vom den Gedärmen
der dampfend aus dem Leib von Schweinen, sich süßlich mischt mit feisten Wurstgerüchen die brodelnd aus dem Kessel wabern.

Die Möglichkeitsdenker

Welches „Vermächtnis“ möchtest du hinterlassen?

Lebenshilfe Momente

#LebenshilfeMomente

Die Lebenshilfe Möglichkeitsdenker: Eine Arbeitsgruppe der Lebenshilfe NRW.

„Ad Portum itur per Procellas“

Der Netphener Tisch

Die Ringparabel

Schnee riecht

Wie denkst du über kaltes Wetter?

Von Trampelböcken und Quälhölzern

„Für Ihn begannen die Raunächte am 22. Dezember.
Großmutter Friedelinde beging Ihren Geburtstag. Dieses Wiegenfest wurde, wie üblich im Klippdachsland, groß gefeiert. Die Verwandtschaft erschien vollzählig, nahe Freundinnen und Freunde waren ebenfalls geladen.
Nicht persönlich, jeder wusste um diese Feier und kam wie selbstverständlich vorbei.
Die einen zum Nachmittagskaffee, andere wiederum zum Abendessen.
Er selbst froh, der Schule für 3 Wochen entronnen zu sein.
Die Feier am Abend war gesellig, laut und verqualmt.
Wilhelm Weiß Inhaber eines alteingesessenen Unternehmens saß qualmend am Kopf der Geburtstagstafel, und beklagte jammernd die sinkende Nachfrage und sah sich kurz vor der Insolvenz.
Die übrigen Gäste waren davon unbeeindruckt, wusste doch jeder um dieses alljährliche Lamento.
Zur Insolvenz kam es nie, eher im Gegenteil….. .“

Von Trampelböcken und Quälhölzern

Schnee riecht…..

Ehrenamt macht Spaß

Was tust du, um dich in der Community zu engagieren?

Mein Ehrenamt

Mitglieder Versammlung der Lebenshilfe Bundesvereinigung am 15. und 16. November 2018.



Jeanne Niklas Faust (Bundes Geschäftsführerin)

Ulla Schmidt (Bundes Vorsitzende)

Armin Herzberger (ehrenamtlicher Delegierter der Lebenshilfe Lüdenscheid)

Monika Haslberger (Stellvertretende Bundes Vorsitzende)

Ehrenamt ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie. Ehrenamt ist Bürgerrecht. Ehrenamt ist Bürgerpflicht. Ehrenamt tritt ein für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit. Ehrenamt können alle machen.

Und: Ehrenamt macht Spaß weil es allen hilft.

Bitte mitmachen!

#Lebenshilfe #LebenshilfeLuedenscheid #LebenshilfeMarburg #Ehrenamt #Demokratie ##Bürgerrechte #GegenPopulismus #Vielfalt #Toleranz

Einige wichtige Inhalte und Personen:

Ulla Schmidt Bundesvorsitzende
Die Lebenshilfe ist eine der ältesten Bürgerinitiativen. Lasst uns in diesem Sinne weiter machen. „Quo vadis Lebenshilfe“ Die Lebenshilfe als deutsche Bürgerbewegung. Die Lebenshilfe versteht sich als Bürgerrechtsbewegung. Ehrenamt ist im Vordergrund der Lebenshilfe Arbeit. Das Ehrenamt, und die Dienste und Einrichtungen sind in Einklang zu bringen. Fachliche und hauptamtliche Kompetenz sind kein Wiederspruch. BSie sollen sich gegenseitig fördern und unterstützen, damit eine quartiersbezogene Weiterentwicklung befördert wird.

Prof. Dr. Jeanne Niklas Faust Bundesgeschäftsführerin
Die Lebenshilfe ist bunt, vielfältig und so spannend wie das Leben selbst. Vielfalt ist unsere Stärke. Vielen Dank an all die Menschen die bei uns mitmachen.

Dr. Angelika Magiros Lebenshilfe Bundesvereinigung Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Angelika Magiros. Immer unterwegs für Inklusion, Bürgerrechte, und bürgerschaftliches Engagement. Und, eine liebe Kollegin mit der ich seit langer Zeit freundschaftlich verbunden bin.

Danke für alles liebe Angelika.

https://www.yumpu.com/de/document/read/13642427/begrussung-moglichkeitsdenker-tagung-e-schmidt-lebenshilfe-nrw

https://www.yumpu.com/de/document/read/5089356/projektbeschreibung-in-form-einer-streitschrift-armin-herzberger

Brands – Grenzen aus

Was sind deine Lieblingsmarken und warum?

Keine!

Für mich ziemlicher Unsinn. Ich bin nicht in der Lage mich über ein Markenprodukt zu definieren. Warum auch? Wo ist da der Sinn? Markenprodukte haben meiner Meinung nach nur einen Aufgabe:

Durch die Bindung an eine Marke (Brand), soll Kundentreue erzeugt werden. Das steigert wohl den Profit?

Wirklich schlimm ist diese Form der Vermarktung für Kinder und Jugendliche. Bist Du nicht in der Lage ein teures Markenprodukt zu tragen, gehörst Du nicht dazu. Bist isoliert, gehörst der Gruppe der Brandträger an.

Du bist ausgegrenzt wenn Du keine teuren Markenschuhe tragen kannst. Du wirst zum Außenseiter.

Der ganze Schulhof lacht und macht sich lustig über Dich.

Das kann zu Mobbing Attacken führen. Kinder gheringverdienende Familien geraten und Abseits.

Da bleibt vielen nur eins. Stehlen um eine teure Jeans tragen zu können.

Schlimm. Eigentlich ein Skandal.

Da lobe ich mir die alten Schuluniformen. Jeder trägt die gleiche Kleidung.

Standes und Klassenunterschiede sind nicht von vornherein sichtbar.

Was sagen Sie dazu?

Zitate

Gibt es ein Zitat, nach dem du dein Leben lebst oder an das du oft denkst?

Ja, sogar zwei:


Ad Portum itur per Procellas

Zum Hafen gelangt man durch Stürme Votum der Freimaurerloge Ludewig zur Treue im Orient zu Gießen

Sapere aude

(Sei steht’s bemüht Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen)

Leitspruch der Aufklärung Imanuel Kant

Imanuel Kant