Bin ratlos???
Was soll man dazu sagen:
Lieber Barak Obama ich könnte weinen😥
Barak Obama auf dem Kirchentag in Berlin.
Bin ratlos???
Was soll man dazu sagen:
Lieber Barak Obama ich könnte weinen😥
Barak Obama auf dem Kirchentag in Berlin.
Referenten an der Universität Siegen:
4 Selbstvertreter der Lebenshilfe Lüdenscheid waren am
28.01.2019 zu Gast an der Uni Siegen, um dort einige unserer Projekte, u.a. das Peer Counseling und unser Büro für Leichte Sprache, vorzustellen.
Die Studierenden des Bereichs Sozialpädagogik waren sehr interessiert.
Folge dem Link:
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2105528702859864&id=397856010293817


Neujahrsempfang der Lebenshilfe Lüdenscheid am 20.012019
Folge dem Link:
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10210145944804632&id=1818827632



Vatertag an Himmelfahrt am 25. Mai 2017:
Das ist einfach wunderbar.
Schon jetzt 2000 Gäste 😀
Alle Arbeiten mit.
Das ist Inklusion.
Das ist praktisch.
Davon können wir viel lernen.
Und es macht sehr viel Spaß 😊
Bitte mit machen nach machen und vorbei kommen.
Natürlich auch in Marburg:
#LebenshilfeMarburg #fibevMarburg #BettinavonArminSchuleMarburg #biMarburg #FAM und alle übrigen fortschrittlichen Institution sind aktiv:
Die nächsten Schritte:
Du großer Baumeister der Welten…
Du sagst Du zu mir, dass ist verheißen
Du dessen Name unaussprechlich ist
Du bietest an, dass wir Dich unser Vater nennen
Du der Du uns mit Deiner Gnade krönst
Du kommst zu uns wirst Mensch und Sohn
Ganz Gott ganz Vater bist
Als Mensch und Sohn
wird unser Leid und unsre Not nun auch zu Deiner Last
Die Du uns abgenommen hast
Der Kapitalismus ist tyrannisch und totalitär.
Eine Streitschrift von Hans-Martin Lohmann aus dem Jahre 1998
Auszüge:
„...Im Klartext heißt das, daß im erdölexportierenden Venezuela – wie übrigens zunehmend in den meisten kapitalistischen Ländern – der wachsende volkswirtschaftliche Reichtum sich in wenigen Händen konzentriert, während die Masse der Menschen in Armut und sozialem Elend lebt.
Und es heißt, daß es der Kapitalismus selber ist, der Kriminalität erzeugt.
Wer Kinder und Jugendliche nur noch als Konsumenten betrachtet und zum Objekt der Werbewirtschaft macht, sollte sich nicht wundern, daß die Adressaten der frohen Botschaft vom ungehemmten Konsum tatkräftig zur „Selbsthilfe“ greifen…..
Noam Chomskys am prestigeträchtigen Massachusetts Institute of Technology lehrender Sprachwissenschaftler, versucht den Widerspruch zu erklären, daß die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung zwar die Ansicht teilt, man müsse den Armen helfen, zugleich aber der Propaganda der herrschenden Industrie- und Politikeliten auf den Leim geht, die staatlichen Sozialhilfeprogramme müßten drastisch zurückgefahren werden.
Offenbar, so Chomskys Diagnose, gelingt es den tonangebenden Cliquen, die auch über die meisten Print- und AV-Medien verfügen, hervorragend, den Konkurrenzkampf zwischen den gesellschaftlichen Gruppen – etwa zwischen Arbeitsplatzbesitzern und Arbeitslosen oder zwischen der weißen und der farbigen Bevölkerung – zu schüren und die Tatsache zu verschleiern, daß die soziale Bedrohung, unter der sich inzwischen auch die amerikanische Mittelschicht duckt, nicht von Sozialhilfeempfängern, Asylanten und Obdachlosen kommt, sondern von den supranational operierenden Konzernen und dem frei vagabundierenden Spekulationskapital.
Und die Politik, so zitiert Chomsky John Dewey, vollzieht die Strategie des Kapitals bloß nach, sie ist der „Schatten, der von der Geschäftswelt über die Gesellschaft geworfen wird… .“
„Die Konzentration privater Wirtschaftsmacht sei, nicht nur in den USA so tyrannisch und so totalitär“ geworden, daß man nur wünschen könne, daß staatliche Politik aus dem Schatten von Industrie- und Kapitalinteressen heraustritt. Nebenbei macht Chomsky auf den, auch in Deutschland, notorischen Widerspruch aufmerksam, daß diejenigen, die am lautesten nach Privatisierung schreien, dieselben sind, die ungeniert staatliche Subventionen für private Wirtschaftsbereiche einklagen:
Ein großer Teil des amerikanischen Hochtechnologiesektors, praktisch der gesamte Pentagonkomplex, wird massiv durch Steuergelder gefördert, während die Profite natürlich strikt privatisiert werden nach dem Motto „Take from the needy and give to the greedy“.
Schließlich weist Chomsky auf die hierzulande ebenfalls nicht unbekannte Tatsache hin, daß der vulgäre Wirtschaftsliberalismus, der den Staat bloß noch als Investitionshemmnis betrachtet, dazu geführt hat, daß wichtige gesellschaftliche Güter wie das öffentliche Verkehrswesen oder die Post „dank“ ihrer Privatisierung nicht nur teurer, sondern auch in der Qualität schlechter geworden sind.
Man muß sich nur den Zustand der Deutschen Bahn oder der vormaligen Bundespost ansehen, um zu erkennen, daß Chomskys Kritik von schlagender Evidenz ist… .
„Es scheint, daß die von ihrem traditionellen Staatsverständnis, wonach der Staat nichts als eine gewaltige Repressionsmaschine ist, Abschied nehmen muß… .“ „…sieht den Kapitalismus, dem er „ökonomischen Totalitarismus“ attestiert, in seiner finalen Krise, die auch durch ökologisches Umdenken nicht aufzuhalten ist:
„Die Alternative, vor der das ökonomische System steht, heißt Todesurteil oder Gnadenfrist.
Entweder vollzieht die Warenzivilisation ihre eigene Vernichtung, indem sie diejenigen vernichtet, die sie erzeugt haben, oder sie erlischt mit dem letzten Mehrwert, der ihr durch die Wiederherstellung der Natur gewährt wird…. .“
„…Es stellt die alte Frage, die wir schon von Erich Fromm kennen: Haben oder Sein?… .
Dietrich Bonhoeffer:
Dietrich Bonhoeffer (* 4. Februar 1906 in Breslau; † 9. April 1945 im KZ Flossenbürg) war ein lutherischer Theologe, profilierter Vertreter der Bekennenden Kirche und am deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligt.
Wer fromm ist, muss auch politisch sein.
Zitat: … Schon 1933 beschreibt Bonhoeffer drei Formen, in denen die Kirche ihre Verantwortung gegenüber dem Staat ausüben muss:
Sie stelle „erstens die an den Staat gerichtete Frage nach dem legitimen Charakter seines Handelns“. Das heiße „Verantwortlichmachung des Staates“.
Zweitens verrichte sie „den Dienst an den Opfern des Staatshandelns. Die Kirche ist den Opfern jeder Gesellschaftsordnung in unbedingter Weise verpflichtet, auch wenn sie nicht der christlichen Gemeinde angehören.“
Die dritte Aufgabe der Kirche bestehe darin, „nicht nur die Opfer unter dem Rad zu verbinden, sondern dem Rad selbst in die Speichen zu fallen.“
Wer fromm ist, muss auch politisch sein:
So wie bei Bonhoeffer lassen sich die Aufgaben der Kirche gegenüber Staat und Öffentlichkeit auch heute zusammenfassen.
Die erste von Bonhoeffer genannte Aufgabe verstehen wir heute als Kultur der Einmischung. Wenn die Kirchen mit Denkschriften in die demokratische Zivilgesellschaft hineinsprechen, dann geht es genau um das, was Bonhoeffer als „Verantwortlichmachung des Staates“ bezeichnete.
Die zweite Aufgabe, der diakonische Dienst an den Bedürftigen, bleibt ohnehin. Dass er heute geleistet wird, zeigt sich, wenn etwa Gemeinden mit großer öffentlicher Zustimmung für den Schutz von Flüchtlingen eintreten.
Und die dritte Aufgabe? Was heißt dem Rad in die Speichen fallen? Für Bonhoeffer rückte dies zunehmend ins Zentrum seines Denkens und Handelns. Dass der Imperativ keineswegs nur in der Diktatur gilt, sondern auch in demokratischen Gesellschaften eine Option sein kann, zeigte schon in den frühen achtziger Jahren die Diskussion um gewaltfreien zivilen Ungehorsam gegen die Stationierung von Massenvernichtungswaffen… .
Zitate von und über Dietrich Bonhoeffer:
„Allein weil Gott ein armer, elender, unbekannter, erfolgloser Mensch wurde, und weil Gott sich von nun an allein in dieser Armut, im Kreuz, finden lassen will, darum kommen wir von dem Menschen und von der Welt nicht los, darum lieben wir die Brüder.“
Christian Johann Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf, Herzogtum Berg; † 17. Februar 1856 in Paris) war einer der bedeutendsten deutschenDichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts.
Heine gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und zugleich als deren Überwinder. Er machte die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform und verlieh der deutschen Literatur eine zuvor nicht gekannte elegante Leichtigkeit. Die Werke kaum eines anderen Dichters deutscher Sprache wurden bis heute so häufig übersetzt und vertont. Als kritischer, politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker war Heine ebenso bewundert wie gefürchtet. Wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner politischen Haltung wurde er von Antisemiten und Nationalisten über seinen Tod hinaus angefeindet. Die Außenseiterrolle prägte sein Leben, sein Werk und dessen Rezeptionsgeschichte.
Zitate:
„Dort wo man Bücher verbrennt, // verbrennt man auch am Ende Menschen.“
„In meinem Hirne rumort es und knackt, ich glaube da wird ein Koffer gepackt, und mein Verstand reist ab – o wehe – noch früher als ich selber gehe.“
„Anfangs wollt‘ ich fast verzagen, // Und ich glaubt‘, ich trüg es nie, // Und ich hab es doch getragen, // Aber frag mich nur nicht: wie?“
„Ich bin’s gewohnt, den Kopf recht hoch zu tragen, // Mein Sinn ist auch ein bischen starr und zähe; // Wenn selbst der König mir ins Antlitz sähe, // Ich würde nicht die Augen niederschlagen.“
„Fatal ist mir das Lumpenpack, // das, um die Herzen zu rühren, // den Patriotismus trägt zur Schau, // mit allen seinen Geschwüren.“
„Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreyfachen Fluch, wir weben, wir weben.“ – Die schlesischen Weber
„Schlage die Trommel und fürchte dich nicht, / und küsse die Marketenderin! / Das ist die ganze Wissenschaft, / das ist der Bücher tiefster Sinn.“
„Aus dem alten Testament springe ich manchmal ins Neue, und auch hier überschauert mich die Allmacht des großen Buches. Welchen heiligen Boden betritt hier dein Fuß! Bei dieser Lektüre sollte man die Schuhe ausziehen wie in der Nähe von Heiligtümern.“
Zitat über Heinrich Heine:
„Der Wohlklang, der Scharfsinn und der Stil – und damit ist schon charakterisiert, was Heines bahnbrechendes Werk von beinahe allen seinen Vorgängern und beinahe allen seinen Nachfolgern unterscheidet. […]. Ihm ist geglückt, was Europa den Deutschen kaum mehr zutraute: ein Stück Weltliteratur in deutscher Sprache.“ – Marcel Reich-Ranicki
Denk ich an „Amerika“ in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht… !
Frei nach Heinrich Heine: Nachtgedanken