
Lass Dich nicht für dumm verkaufen


Warum ich blogge
Bunt wie das Leben
http://www.arminherzberger.com



Wenn du eine Figur aus einem Buch oder Film sein könntest, wer wärst du? Warum?
Heinrich Böll „Ansichten eines Clown“

„Ansichten eines Clowns” ist ein Roman des deutschen Schriftstellers und Literatur-Nobelpreisträgers Heinrich Böll.
Der Roman, der erstmals im Jahr 1963 veröffentlicht wurde, erzählt die Geschichte von Hans Schnier, einem Clown, der über sein Leben und die Gesellschaft reflektiert, nachdem er von seiner großen Liebe Marie verlassen wurde.
Das Werk ist bekannt für seine kritische Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche und der Nachkriegsgesellschaft in Deutschland
Dieser Roman, ich las Ihn 1979 zu Beginn meines Studiums, zeigte mir den Weg ins Reich der guten Literatur.
Seit jener Zeit habe ich viel, sehr viel gelesen
Heinrich Böll, Günther Grass, Thomas Mann, Joseph Roth, Theodor Fontane mit besonderer Begeisterung, Dostojewski und viele andere Meisterwerke der Literatur.
Am liebsten lese ich die Werke von Theodor Fontane.
Was Prosa betrifft:
R. M. Rilke.
Mein absolutes Lieblingsdicht sind die Werkleute:
Werkleute sind wir: Knappen, Jünger, Meister,
und bauen dich, du hohes Mittelschiff.
Und manchmal kommt ein ernster Hergereister,
geht wie ein Glanz durch unsre hundert Geister
und zeigt uns zitternd einen neuen Griff.
Wir steigen in die wiegenden Gerüste,
in unsern Händen hängt der Hammer schwer,
bis eine Stunde uns die Stirnen küsste,
die strahlend und als ob sie Alles wüsste
von dir kommt, wie der Wind vom Meer.
Dann ist ein Hallen von dem vielen Hämmern
und durch die Berge geht es Stoß um Stoß.
Erst wenn es dunkelt lassen wir dich los:
Und deine kommenden Konturen dämmern.
Gott, du bist groß.
Rainer Maria Rilke, 26.9.1899, Berlin-Schmargendorf
Noch ein Tipp:
Haben Sie Schwierigkeiten während des Lesens mit hinderlicher abschweifender Gedankenflut?
Der mag folgendes erproben.
Nehmen Sie zum Buch ein passendes Hörbuch im Originaltext vorgelesen. Beginnen Sie nun mit lesen und hören. Das Ergebnis ist erstaunlich.
Ich lese höre mir großer Konzentration und steigender Lesegeschwindigkeit. Ich behalte vieles sehr komprimiert im Gedächtnis. Fast so als ob ich die Buchseiten abfotografiert hätte. Auch Jahre danach erinnere ich Einzelheiten des Lesegenusses.
Probieren Sie’s aus
Berichten Sie gerne von Ihren Erfahrungen damit
Danke
Literarische Grüße
Ihr
Armin Herzberger



Unser Kreuz hat keine Haken.
Das ist ein Slogan, der von einigen christlichen Organisationen in Deutschland verwendet wird, um sich gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit auszusprechen.
Er drückt aus, dass das christliche Symbol des Kreuzes nichts mit dem Hakenkreuz der Nazis zu tun hat, und dass Christen alle Menschen einladen, sich für Frieden, Solidarität und Demokratie einzusetzen.
Wir finden, dass ist eine sehr wichtige und mutige Botschaft, die in unserer heutigen Zeit leider immer noch aktuell ist
Gerade Christinnen und Christen sollten deutlich machen, für welche Werte wir mit unserem Glauben einstehen.
Aus unserer christlichen Überzeugung hergeleitet sagen wir:
Wir leben Vielfalt. Wir bieten Heimat. Wir setzen uns ein für mehr Gerechtigkeit bei uns und in der Welt‘.“ Wir sind der Überzeugung „dass jeder Mensch Gottes Ebenbild und die Würde jedes und jeder Einzelnen deswegen uneingeschränkt zu achten ist“.
Auch in unserer Region werden zunehmend Menschen auf Grund ihrer Kultur, ihrer Kleidung, ihrer Sprache, ihrer Religion, ihrer sexuellen Orientierung oder auf Grund ihrer sozialen Stellung diskriminiert“.
Christinnen und Christen sind gefordert, sich des Themas anzunehmen:
Wir haben einen wichtigen Anteil am Gemeinwesen und damit den Auftrag, gesellschaftliche Prozesse zu begleiten und – wenn nötig – zu verändern.
Wir wollen mit Menschen anderen Glaubens, anderer Hautfarbe oder anderer Lebensauffassungen friedlich zusammenleben.
Nach unserer Überzeugung ist jeder Mensch Gottes Ebenbild.
Die Würde jedes und jeder Einzelnen ist darum uneingeschränkt zu achten.
Unseren Überzeugungen geben wir Ausdruck in unserer Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, in Gottesdiensten und Predigten, in unserem diakonischen Handeln wie in unserem gesellschaftspolitischen Engagement.
Als evangelische Christen und Christinnen tolerieren wir weder extremistische Positionen und Fremdenfeindlichkeit noch Rassismus oder sonstige menschenverachtende Einstellungen.
Wir stehen für eine Gesellschaft ein, in der alle Menschen in Vielfalt friedlich miteinander leben können.«
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) steht mit vielen anderen in Deutschland für eine auf der unverlierbaren Würde jedes Menschen gründende, offene, tolerante und gerechte Gesellschaft.
Deshalb kann die EKD sich nicht neutral verhalten, wenn Menschen ausgegrenzt, verachtet, verfolgt oder Opfer brutaler Gewalt werden.
Es geht uns nicht um Parteipolitik
Es geht hier nicht um links oder rechts im demokratischen Spektrum.
Uns geht es um ein Signal für Freiheit, Vielfalt, Demokratie und die Achtung der Menschenwürde – und gegen die Verachtung unserer Grundwerte.‘
Was denken Sie darüber?
Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen
Quellen:
Homepage der EKHN
Homepages verschiedener Dekanate
und Kirchengemeinden innerhalb der EKHN
Unser Kreuz hat alle Farben
Evangelische Kirchengemeinde Oberdieten

Wenn du eine historische Persönlichkeit treffen könntest, wer wäre das und warum?
„Wir wollen Demokratie wagen“ (Willy Brandt)

So aktuell wie nie:
„Die Disziplin des Dritten Reiches ist Kriechertum und keine Freiheit. Der Antisemitismus und die nationale Hetzpropaganda sind Beschränkung und keine geistige Weite. Der Faschismus ist geistige Sklaverei.“
Willy Brandt, April/Mai 1933
Niemals dürfen wir vergessen, wie dieser Krieg an einem Samstagmorgen begann. An einem Samstag, an dem so viele
Juden ermordet wurden, wie an keinem Tag seit der Schoa“
Zentralrat der Juden in Deutschland
Was beunruhigt dich am meisten?
Liebe Facebook Leserinnen und Leser, liebe Leser*innen meines Blogs
Im Zuge der Fastenzeit habe ich meinen Facebook Konto deaktivieren!
Dafür gibt es viele Gründe.
Zum einen ist Facebook ein Lebenszeit Fresser.
Facebook bildet keine verlässlichen Informationsquellen für wirklich wichtige Dinge
Facebook trägt nicht dazu bei eine Meinungsbildung zu fördern die auf einen ehrlichen Diskurs unterschiedlicher Auffassungen ausgelegt ist.
Eher im Gegenteil:
Facebook trägt zu einer vereinfachenden einseitigen Sicht der verschiedenen Auffassungen und Haltungen bei.
Facebook trägt nicht zu einem konstruktiven Miteinander bei.
Facebook spaltet, Gruppen, Organisationen, ja sogar verwandtschaftliche und familiäre Bezüge.
Facebook trägt zu einer Barbarisierung der sprachlichen Umgangsformen bei.
Facebook wird rein kommerziell betrieben.
Nicht der Mensch, sondern der Profit steht im Vordergrund.
Daran möchte ich mich fürderhin nicht mehr beteiligen.
Wofür entscheidet Ihr euch? Ich entscheide mich für Zorn.
P.S.: Wenn Ihr weiterhin die Beiträge auf meinem Blog lesen wollt.
Einfach mal reinschauen.
Etwas alle 4 Wochen erscheint ein neuer Beitrag.
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Seid herzlich gegrüßt.
Kameraden!
Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Außenkommandos von der Nazi-Bestie und ihren Helfershelfern ermordeten 51 000 Gefangenen!
51 000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet, abgespritzt.
51 000 Väter-Brüder-Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren.
51 000 Mütter und Frauen und Hunderttausende Kinder klagen an!
Wir lebend Gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialität, sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen.
Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache!
Heute sind wir frei!
Wir danken den verbündeten Armeen der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt den Frieden und das Leben erkämpfen.
Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue, demokratische, friedliche Welt, F. D. Roosevelt. Ehre seinem Andenken!
Wir Buchenwalder, Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slowaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslawen und Ungarn, kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung.
Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – Der Sieg muß unser sein!
Wir führten in vielen Sprachen den gleichen harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf, und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!
Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:
Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:
,WIR SCHWÖREN! ,
Buchenwald/Weimar 19.April 1945
