Herbstgedanken

Du guter Herbst
Du kühlst.
Du ziehst in deinen Bann mit Gold und Rot und all dem dazwischen.
Du gibst eine Ruhe zurück.
Du weist den Weg nach innen, raubst den Zwang sich dauernd zu zeigen.

Du später Herbst
Lichtdunst der kühlt.
Dämmrung die ruht.
Honigträchtger Kerzenduft.
Fettköstliche Gans.
Dunkelstarker Gerstensaft.
Sauerstarkes Kappeskraut.
Nachtsüße Schokoladenlust.
Das ist der späte Herbst.

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Die Feuerzange

Anno Domini 04.02.2018

Skandinavisches Fischbuffet

Freunde

Was wär ich ohne Freunde,
was wär ich ohne dich?
Ich läg als kleines Puzzleteil
allein auf leerem Tisch.

Bei mir käm niemand je vorbei
und lobte meinen Kuchen,
den ich so blitzschnell zaubern kann
bei plötzlichen Besuchen.

Mein Gästebett, das bliebe leer,
mein Kaffee ungetrunken,
und ohne Freunde wäre ich
in Schwermut längst versunken.

Wenn ich auf langen Reisen bin,
wem sollte ich wohl schreiben?
Ganz ohne Freunde könnte ich
doch gleich am Nordpol bleiben.

Und jedes Fest bei mir im Haus
ist doch erst wirklich schön,
wenn neben Nachbarn und Bekannten
auch gute Freunde stehn.

Wir sind wie Teile eines Puzzles,
eins ganz allein gibt keinen Sinn.
Und deshalb bin ich so zufrieden,
dass ich mit euch befreundet bin.

Renate Eggert-Schwarten

Anno Domini 28.12.2017

Schön, daß wir endlich wieder komplett sind.
Und ein neuer Novize ist auch dabei.
Sein Name ist
Bruder Kotti

„Es ist wichtig zu wissen, wo man herkommt, um zu wissen, wo man hin will.“
Goethe
zugeschrieben

Fragezeichen
Du fragst was ist?
Du fragst wohin?
Du fragst woher?
Ich geb Dir einen guten Rat.
Frag erst woher?
Frag dann was ist?
Frag dann wohin?

Willst wissen wer Du bist?

Frag erst woher Du kommst?
Dann frag Dich wer Du bist?
Dann erst kannst Du ahnen,
wohin Du gehen willst.

Warum fragst Du?
Ich will versuchen
Dirs zu sagen.
Du suchst den Sinn des Lebens?
Du fragst:
Woher?
Wohin?
Was ist?

Dann frag nach GOTT.
Vielleicht kann ER Dirs sagen.

Tertia pars sequetur (Wird fortgesetzt)

Ein guter Herbst

Du guter Herbst

Du kühlst. Du ziehst in deinen Bann mit Gold und Rot und all dem dazwischen.

Du gibst eine Ruhe zurück. Du weist den Weg nach innen, raubst den Zwang sich dauernd zu zeigen.

Zum Geburtstag

An meine geliebte Frau

So klein und fein Sie ist ganz zart und warm und weich

Ich sag es euch

Meine Frau ist stark
Stark im Leben erdgebunden

Stark im Glauben Gott verbunden

Ich sag es euch

Meine Frau ist stark

Stark und fest kurz angebunden

Große Worte nimmt Sie nicht

Ich sag es euch

Meine Frau ist stark
So die Angst mich peinigt Sie ist stark

So der Mut mir sinkt Sie ist stark und richtet auf

Ich sag es euch

Meine Frau ist stark
Die Stärke die man Ihr geschenkt

Die nutzt Sie nie um mich zu schrecken

Das dank ich Ihr

Ich sag es euch

Gott sei Dank

Meine Frau ist stark

A.H.

Auch die kleine Lina und Anna gratuliert ganz herzlich!

Bin 60 und ich sag es Euch: Das war’s noch nicht!

Ein paar metaphorische Zeilen

Bald schon alt?
Meine Jahre gehn dahin
Hab viel erlebt
Das sag ich Euch
Hab manches doch erreicht
Das könnt Ihr glauben
Die Familie war‘s die Halt und Kraft mir dazu gab
Vor allem meine liebe Frau

Den Menschen denen ich begegnet
Behindert werden sie genannt
Die haben mir so viel gegeben
Von denen hab ich viel gelernt
Wahrheit Echtheit Herzenswärme
Klugheit der besondren Art
Die Kraft und Stärke dieser Menschen
Bescheidenheit und Demut
Ein Vorbild für mein eigenes Leben
Das Dank ich Ihnen

Das was ich immer wollte war
Die Würde wieder herzustellen
Die Ihnen oft genommen ist

Menschenrechte Bürgerrechte zu erstreiten
Das wollte ich
Ich glaub das ist mir manchmal auch gelungen
Trotz vieler Kämpfe mein ich hat sich das gelohnt
Kein Wunder ist‘ s
Hab dabei viel gelitten
Bekämpft verlacht belogen hat man mich
Versucht davon zu jagen wie einen alten Hund vom Hof
Das aber ist zum Glück dann nicht gelungen

Warum frag ich
Aus Neid aus Ignoranz Gedankenlosigkeit und Dummheit
Aus Hochmut oder falschem Stolz
Aus Machtgelüsten die erblinden lassen

Ich sag es frank und frei
Ich weiße es nicht
Ich weiß nur eins
Ich bin so wie ich bin
Bin wohl ein rechter Sonderling

Karriere machen war mir nicht so wichtig
Ich hab um Recht gekämpft geklagt und auch gewonnen

Manchmal treibt mich noch der Hass
Meine Wut dann bitter
Sie rast und bohrt
Ist Kopfgewitter
Mächtig und erfüllt mich ganz
Seh dann nichts als schieren roten Hass
Grenzenlose Wut mich bannt

Wird sie gespeist von Eitelkeit
Ist’s Angst die Zorn entbrennen lässt
Ist’s dumpfe Dummheit die als Prahlerei sich tarnt

Und Unrecht ist mir echt verhasst
Und Prahlerei der Kern und Inhalt fehlen lässt

Mancher denkt vielleicht
Der ist perdü
Aber nein noch lebe ich
Ganz langsam kehrt die Kraft zurück

All jenen die das dachten sage ich

Das war’s noch nicht!

Langsam alt ja das kann sein.
Ich sage Euch
Ich nehm es hin
Jawohl ich freu mich drauf

Der Kampf für Freiheit Gleichheit Solidarität
Auch mit mir nun weiter geht

Auf ihr Brüder auf Genossen
Lasst uns weiter streiten
Für eine bessere Welt

Die erreichen wir durch Kleinigkeiten
Bescheidenheit ist dabei wichtig
Damit wir uns den klaren Blick nicht nehmen lassen
Für das was wirklich wichtig ist

Langsam alt ja das kann sein
Ich sage Euch
Ich nehm es hin
Jawohl ich freu mich drauf

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Auch Großvater sein daß muss man lernen.

Aber nun ich sag es Euch:

Großvater ist das schönste Amt der Welt

Das bin ich nun und das ist einfach wunderbar

„Mama wo ist denn der Jaaht?“

Eine etwas andere Hochzeitsrede
Veröffentlicht zum 1. Hochzeitstag von Sara und Carsten.
Der kleinen Lina gewidmet die, seit Ihrer Geburt am 16.04.2016, unser aller größtes Glück bedeutet.

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Liebe Sara, lieber Carsten, liebe Gäste.
Wenn man sich vornimmt, als Brautvater, eine Rede für das Hochzeitsfest seiner Tochter zu schreiben kommt man doch recht schnell an seine Grenzen.
Mir ging es jedenfalls so.

Man erinnert sich, man denkt an die Zeit zurück die doch so schnell vergangen ist.
An die Zeit mit unserer Sara, die so angefüllt ist mit schönen Erinnerungen und wunderbaren Erlebnissen die Eltern haben, wenn sie ein Kind großgezogen haben.
Da bekomme ich schon mal den berühmten Kloß in den Hals, vor Freude vor Dankbarkeit und vor Rührung.
Dieser Kloß im Hals ist ganz normal, er stört aber beim Reden.
Deswegen lasst mich weitermachen und ebenso dankbar nach vorne schauen.

Ich erinnerte mich an die Zeit mit der Sara und mit meiner Doris:

An Ihre Geburt:
An die Lahn. An die rote Wanne. Und an die rote Elefantendecke.
Aber, das sagt den meisten von Euch nichts.
Und, ich will euch ja nicht langweilen.
Aber ihr könnt die Sara Fragen, die weiß Bescheid.

An Ihre Zeit, als Sie sprechen lernte:
An die vielen Oktavhefte, die meine Doris mit Aussprüchen von der Sara füllte.
Sara sprach sehr schnell sehr gut und verwendete kaum Kindersprache.
Ich umso mehr.

An unsere gemeinsame Zeit, der sprechenden Nutella Gläser, der Streichelmaschinen, die einmal eingeschaltet, sehr schlecht zu stoppen waren.
Sara musste dann den Not-Aus Knopf drücken um eben diese Streichelmaschine zum Stillstand zu bringen.
Und nicht zu vergessen der Schedelbums!

An die vielen verzauberten Wesen, die nach und nach das Sara Universum füllten:
Da war der Jaaht, der Maschulik, der Mogalogeisch, die alle in einer gemütlichen Höhle lebten zu der nur wir drei Zutritt hatten.
Wir hatten aber auch viele willkommene Gäste in unserer gemütlichen Höhlenwohnung:
Die richtige Oma, den Opa Heiisch, die Rudi Oma, den Rudi Opa, den Rucksack… .
Aber, das sagt den meisten von Euch nichts.
Und, ich will euch ja nicht langweilen.
Aber ihr könnt die Sara Fragen, die weiß Bescheid.

An die Zeit, als Sie erst in den Kindergarten und später zur Grundschule ging:
Dann fuhren die Sara und Ihre Mama in den Kindergarten nach Breidenbach.
Sara hängte sich dann ihr Kindergartentäschchen ins Gesicht und beide fuhren in den Kindergarten.

An Ihre Zeit in der Grundschule:
Da war ihre erste Lehrerin, die Frau Pfeiffer.
Sara liebte sie. Die Frau war riesengroß. So groß, dass sie in Gönnern direkt neben den Feuerwehrgerätehaus wohnte. Dort stand auch noch ein Turm, in dem die Feuerwehrschläuche zum Trocknen aufgehängt wurden. Da wohnte die Frau Pfeiffer, weil sie so groß war, und schaute oben aus dem Fenster heraus.

Und dann der Herr K. , damals Schulleiter, und der Breidenbacher Bürgermeister, die beide immer gut auf die Sara aufpassten und ihr dauernd Komplimente machten.
Aber, das sagt den meisten von Euch nichts.
Und, ich will euch ja nicht langweilen.
Aber ihr könnt die Sara Fragen, die weiß Bescheid.

An die Zeit, als sie zum Gymnasium nach Biedenkopf ging:
Der Weg mit dem Bus war ziemlich weit. Und der Bus war immer so voll. Da habe ich sie oft mit dem Auto nach Biedenkopf gefahren.
Die Sara und ihre beiden Freundinnen. Ausstiegspunkt war bei der Bäckerei Schäfer.
Da roch es immer stark nach frischen Backwaren. Eigentlich ein Wohlgeruch.
Nicht für die Sara. Da musste oft richtig würgen. Und manchmal kam Ihr Frühstück dann wieder zu Tage.
Dann hat Sie mir leidgetan.
Sara wuchs heran zu einem bildhübschen jungen Mädchen. Und, Sie hat diese Zeit aus gekostet.

Sie wurde zu einer echten Partygängerin:
U 20 Party, Ü 20 Party, Never ending Party und so weiter.
Ich habe Sie dann oft zu später Stunde zusammen mit Ihren Freundinnen abgeholt.
An den unmöglichsten Stellen, zu jeder nächtlichen Stunde.
Und wisst Ihr was?
Es hat mir Spaß gemacht.

Oder, auf die Frage. Wann kommst Du denn nach Hause sagte Sie oft:
„Spätestens morgen um 6. Wenn`s später wird mail ich!“
Sara war nie unpünktlich. Sie kam dann oft viel früher und immer rechtzeitig.
Oder sie mailte.
Dann hörte ich das Schloss der Haustür: Klack!
Dann ein vernehmliches Bum, Bum, Bum. Und schon war Sie zu Hause.
Das war wirklich eine schöne Zeit.
Eins zwei drei im Sauseschritt, läuft die Zeit….. !

Sara machte Ihr Abitur:
Keine 3 Monate später zog Sie aus.
Nach Marburg.
In die erste eigene kleine Wohnung.
Das war nicht leicht für uns.
Ihre Mama nahm das wesentlich sachlicher als ich.
An dieser Stelle möchte ich von Barak Obama berichten:
In einem Interview berichtete er über den anstehenden Auszug seiner ältesten Tochter,
die bald aus dem Weißen Haus ausziehen wolle um in einer anderen Stadt zu studieren:
„Er könne es sich nicht erklären, aber er müsse im Verlauf seines Arbeitstages plötzlich und grundlos weinen.  Er habe mit seiner Frau darüber gesprochen, die das wesentlich gelassener sehe. Er vermute jetzt, dass dies mit dem anstehenden Auszug seiner ältesten Tochter zusammenhänge.“
Ich sage euch: Der Mann hat recht.
Mir ist es ganz genau so gegangen.

Ich glaube das sagt vielen von euch jetzt was.
Ihr wisst sicher Bescheid.

Dann nach FSJ ein kurzer Ausflug an die Uni und schon hatte unsere Sara Ihren beruflichen Weg gefunden:
Sie ist Krankenschwester geworden. Und das mit Leib und Seele. Und zwar eine sehr, sehr gute wie ich mir habe sagen lassen.
Die Ausbildung zur Fachkrankenschwester für Intensivmedizin folgte auf den Fuß. Auch das mit besten Noten und mit Bravour.
Das hat uns sehr stolz gemacht.

Nun jedoch kam das Allerbeste:
Die Sara hat Ihren Carsten kennen gelernt. Oder der Carsten die Sara. Oder beide haben sich gleichzeitig kennengelernt. Keine Ahnung. Ist auch vollkommen egal.
Wir haben sofort gespürt:
Die beiden lieben sich. Diese beiden Menschen gehören zusammen. Diese beiden Menschen sind füreinander gemacht und füreinander bestimmt.
Auch das hat uns sehr dankbar und stolz gemacht.
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Das ist der Grund weswegen wir heute Ihr dieses wunderschöne Hochzeitsfest feiern zu dem wir alle von den beiden eingeladen worden sind.
Im Jahre 2010 habe ich einige Vers für die Sara geschrieben.
Der passt für heute so gut, dass ich ihn nun vortragen möchte:

Meiner Tochter
Du bist wie ich und doch ganz anders
Das wundert mich
So lieb ich Dich
Deiner Mutter Liebreiz der erscheint in Deinen Augen.
Bist kecker nur und noch so jung
So lieb ich Dich
Du bist so stark und doch oft sanft zu mir
Das dank ich Dir
So lieb ich Dich
Die Zukunft die ist Dein
Du nimmst Sie Dir ganz ohne Arg
So lieb ich Dich
Du suchst das Gute find’ st es auch
Such und find es immer
So lieb ich Dich
Mein Glück Du bist
so wie’s auch Deine Mutter ist.
So jung, so frisch, so anmutsvoll natürlich echt.
So lieb ich Dich
Gott segne Dich

Und nun zu unserm Carsten:
Lieber Carsten.
Lange habe ich überlegt was ich zu Dir sagen soll.
Aber dann am 12. April 2015, also vor ein paar Wochen und brandaktuell, hast Du einen bemerkenswerten Artikel auf Facebook geschrieben.
Du schreibst dort zum Thema Flüchtlinge, deren Situation in Deutschland:
Das war so gut und aus unserer Sicht so wichtig und richtig, so wegweisend für uns alle, dass ich daraus auch heute zitieren möchte.

Dadurch wird, meine Hochzeitsrede nun auch zu einer politischen Proklamation zu einem öffentlichen Aufruf:

Gegen Rassismus, gegen Neofaschismus, gegen Gedankenlosigkeit und Dummheit.

Zu einem entschiedenen Plädoyer für christliche Werte wie Nächstenliebe, Toleranz, und Hilfsbereitschaft

Das mein lieber Schwiegersohn Carsten macht mich sehr froh und sehr stolz.

Das was du dort sagst ist so wichtig und so bedeutsam für unser aller Zukunft, dass ich mir erlaube daraus zu zitieren.
Ich weiß, das ist eine recht ungewöhnliche Passage für eine Hochzeitsrede.
Aber ich meine es paßt genau zum Carsten und auch zur Sara, zu dem wie sie denken und zu dem wie sie beruflich und persönlich handeln.

Ich zitiere:
„Ich kann diese ganzen populistischen, volksverhetzenden und erlogenen Artikel bzgl. der Flüchtlingssituation nicht mehr sehen und hören.

Vielleicht sollte sich jeder mal selbst ein Bild von der Lage machen und eigene Eindrücke gewinnen in dem sie nach Gießen fahren und sich da umgucken.
Für die meisten aus meiner „Freundesliste“ ist es ja nicht weit.

Die Flüchtlinge, welche all ihr Hab und Gut zurück lassen mussten, werden doch von vorneherein abgestempelt und mit Vorurteilen belegt.
Und solche dummen Artikel wie der aus der „Netzwelt“ verstärken dieses Phänomen nur noch.

Aber anstatt diese Leute auszugrenzen und gegen die Nichtanpassung zu hetzen sollte man doch lieber die Hand ausstrecken und den Flüchtlingen helfen sich zu integrieren und unsere Kultur kennen zu lernen.

Anstatt gegen die Islamisierung des Abendlandes zu demonstrieren sollte man ihnen mit christlichen Werten wie Nächstenliebe, Toleranz, Hilfsbereitschaft zur Seite stehen um ihnen zu helfen sich zu Recht zu finden.

Aber lieber gibt man sich solchen „Todsünden“ wie Neid, Missgunst, Völlerei in Bezug auf weltliche Güter wie große Fernseher, Handys, Autos, usw. hin.

Es ist ja auch der deutlich einfachere und gemütlichere Weg anstatt selbst die Initiative zu ergreifen und einfach mal vorzuleben wie sich wer angeblich zu benehmen hat.

Leider hat die Politik es hier verfehlt die Flüchtlinge in kleinen Gruppen in bestehende Ortsgemeinschaften unterzubringen anstatt durch eine Ghettoisierung dafür zu sorgen in diesen „Armenvierteln“ Verbrechen und Extremismus einen guten Nährboden finden.

Aber nein, stattdessen wird jedwede Möglichkeit, sei es durch die Medien oder „soziale“ Plattformen wie Facebook, genutzt um ein neues Feindbild zu schaffen.

Diese Flüchtlinge sind nicht schuld daran das es die soziale Schieflage gibt und manche Menschen dazu bringt Zweitjobs annehmen zu müssen.
Das wahre „Feindbild“ müsste die Politik, die Kapitalverbände und Lobbyisten sein,
welche dafür Sorge tragen
das nur das Kapital geschützt und gestärkt wird.

Aber diese Leute Sorgen ja dafür dass wir mit immer neueren, größeren und tolleren Luxusgütern versorgt werden
die deutlich weniger lange funktionieren als früher.

Denn nur Neuware schafft Umsatz, und Umsatz bedeutet Wachstum, und Wachstum bedeutet mehr Geld.

Oder wie ist es zu erklären das bei Gewinnen der großen Firmen an der Börse Menschen im großen Stil entlassen werden
nur weil der Gewinn nicht groß genug ist?

Oder warum die Gesundheit plötzlich zum Geschäft wird.
Und es nicht um den Patienten geht
sondern nur um den Gewinn.
Den man durch ihn erwirtschaften kann?

Denkt mal drüber nach wer in der heutigen Zeit wirklich der Feind ist
und welche Menschen es zu unterstützen gilt.
Wer wird das wohl sein?
Derjenige der wirklich etwas an den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen ändern kann
oder derjenige welcher,
egal ob in seinem Heimatland oder seinem zukünftigen Wohnsitz,
nur gejagt und vertrieben wird
bzw. werden soll?“

Zitat Ende

Carsten erhielt für seinen Artikel umgehend sehr viel und sehr breit eine positive Resonanz und bedankt sich entsprechend.

Zitat:
Vielen Dank für die positive Resonanz.
Das konnte ich so nicht erwarten.
Eigentlich habe ich damit gerechnet das ein Sturm der Entrüstung über mich herein bricht.
Da ja gegen Ignoranz, geschürter Angst und Hass durch populistische Parolen
kein Argument der Welt ankommt… .

Es ist echt Schade wie sich die Gesellschaft vom Kapitalismus treiben und verführen lässt.

Und alle Werte des Zusammenlebens vergisst.
Nur um dem Tand der Kapitalisten zu frönen.

Und dabei merkt mal wieder niemand dass sich die Gesellschaft ihr eigenes Grab gräbt… .
In diesem Sinne:
Friede den Hütten, Krieg den Palästen.
WACHT AUF VERDAMMTE DIESER ERDE!!!“

Zitat Ende.
Von Diesem alten Kampflied der Arbeiterklasse hören wir jetzt die 1 Strophe:

Wacht auf, verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger,
alles zu werden, strömt zuhauf.
Völker, hört die Signale! Auf, zum letzten Gefecht!
Die Internationale erkämpft das Menschenrecht!

Lieber Carsten liebe Sara:
„Eure Herzen schlagen links
und das ist gut so!“

Wir sind froh und dankbar dass ihr Beiden nun unsere engsten Verwandten seid.
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Wir wünschen Euch durch Gottes Segen, eine glückliche und erfüllte Partnerschaft und viele gesunde Kinder.

Herzlichen Dank.

22.05.2015
Armin Herzberger

Der Idealist sagt…

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Gleichheit heißt nicht dass man alle gleich behandeln soll
Das hatten wir schon mal

Freiheit heißt nicht jeder tut das was er will
Das haben wir und nennt sich heute Neoliberal

Brüderlichkeit sei unser Band
Es bindet Freiheit Gleichheit ganz galant

Brüderlich jeder, ganz so wie er mag und kann
Hand in Hand so lasst uns geh’ n voran

A.H.

Idealismus