Frau Wollmantels Weihnachts-geschichte

Auszug aus: Kumm mei kläinr Buu..

Es war im Dezember, an einem Freitagnachmittag, so eine Woche vor Weihnachten. Die Winterferien hatten mit diesem Tage begonnen. Schon am Morgen hatten dicke Schneeflocken die Dächer und Felder bedeckt.

Die Dorfschlehrerin, Frau Wollmantel hatte Ihre Zöglinge mit den Worten: „Ein gesegnetes Weihnachtsfest mein Völkchen“ in die Weihnachtsferien entlassen.

Zuvor in der letzten Schulstunde war das Fach Religion, wie üblich, an der Reihe.
Alle Schüler, von der ersten bis zur dritten Schulklasse, saßen im größten Klassenraum zusammen. Sie sangen zu Beginn, das schöne Weihnachtslied, Ihr Kinderlein kommen, oh kommet doch bald…… .

Frau Wollmantel begleitete dabei mit einem schwarzlackierten Musikinstrument aus Plastik, welches ein Mittelding von Ziehharmonika, und Harmonium darstellte.
Dieses Instrument wimmerte erbärmlich, zwischendurch asthmatisch pfeifend. Die Kinder störte das nicht, hatten sie doch keine musikalischen Vergleichsmöglichkeiten. Im Gegenteil, sie sangen mit Inbrunst, gefühlvoll das kommende Weihnachtsfest freudig erwartend.

Ihre Lehrerin erzählte die biblische Weihnachtsgeschichte so, daß die Kinder sie gut verstehen konnten. Sie erzählte sehr schön mit ruhigem Ton und weicher Stimme, die schon andeutungsweise, ein sanftes Tremolo zeigte. Ein Umstand der viele weibliche Sopranstimmen betrifft, die allmählich das Klimakterium erreichen.

Als die Stelle mit der Verkündigung der Engel über die Geburt des Jesuskindes gekommen war, erreichten Ihre erzählerischen Qualitäten einen Höhepunkt.

Die Engel erschienen prachtvoller, ihr Erscheinen spektakulärer.
Auch den Stall zu Bethlehem, als Geburtsort des Jesuskindes schilderte Sie bildhaft und verständlich.

Im Zentrum Maria sitzend mit dem Kinde in der Futterkrippe, liebevoll mütterlich saß Sie dort. Ihr Blick strahlte Freude, aber auch Wehmut, Schmerz und Trauer aus. Als ob Sie schon ahnen könne, welchen Weg Ihr Sohn bis hin zum Kreuz auf Golgatha gehen würde.

Ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer mag an diese Stelle passen, ohne den Erzählstrom wesentlich zu unterbrechen:

„Allein weil Gott ein armer, elender, unbekannter, erfolgloser Mensch wurde, und weil Gott sich von nun an allein in dieser Armut, im Kreuz, finden lassen will, darum kommen wir von dem Menschen und von der Welt nicht los, darum lieben wir die Brüder. Wer fromm ist muß auch politisch sein.“

Gleich daneben rechts, Joseph. Groß, würdig, mehr Hirte als Zimmermann, ein schwerer Umhang und der unvermeidliche Hirtenstab. Alle drei beisammen die heilige Familie.

Die Krippe umlagernd, sitzend halb liegend aufgestützt, drei Hirten. Sie blicken staunend und zugleich erfreut auf das Jesuskind.

„Sind wir es, die ärmsten der Armen, wir die wir am Rand des Gesellschaft leben wirklich die ersten, die das Wunder der Geburt Christi erleben dürfen? Sie wir es, die als Erste dabei sein dürfen, von himmlischen Heerscharen, gerufen, wenn Gott als hilfloses kleines Baby auf die Erde kommt?“

Dabei der Ochse, der Esel und 3 Schafe. Die Körper der Tiere sind hinter einer Bretterwand verborgen. Lediglich die Köpfe sind zu sehen. Ihre Köpfe sind größer als gewohnt, die Augen staunend groß, blicken sie bewundernd und fröhlich auf die Szene.
Fast wie Kinder, die Ihre Weihnachtsgeschenke erhalten haben.

Die 3 Waisen aus dem Morgenlande mit den Gaben, Gold,Weihrauch und Myrhe.
Nun, die fehlen noch. Sind vielleicht noch nicht angekommen.

Zum Ende dann noch: Oh du fröhliche oh du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit…….
Die letzte Strophe dann hymnisch, laut und voller Inbrunst gesungen: …….freue dihich freue dich oh Christenheit !!!

Die Kinder liebten Ihre Geschichten, vor allem dann wenn nach dem letzten Schultage die Ferien begannen.

Zuweilen gingen nicht nur Ihren Schülern, sondern auch Ihr selbst die Geschichten so nahe, daß Ihr die Augen feucht wurden und Sie leise zu weinen begann. Sie erzählte dann von Krieg, Not und Tod, von Flucht und Vertreibung ihrer Familie, von Ihrer Geige die auf der Flucht mitgenommen, plötzlich beim einem Zusammenstoß der Pferdewagen in tausend Teile zerschellte …… .

Ja, Sie war ein Schöngeist im besten Sinne, eine kluge musikalisch begabte empfindsame Seele, wie geschaffen bei uns Kindern die Neugier zu wecken, die Phantasie und die Kreativität.
Wir Kinder wussten das nicht, aber, sie fühlten es.

SUPERKOBRA

Stromgitarren Kung Fu – Punk n Roll aus Marburg

Wesentliche Kritiken aus der Fachpresse:

Schon am Debüt-Album „Garre, Yeah Yeah!“ (Kamika-ze Records) hatte die Presse großen Spaß:

RockHard:

Wow![…]Egal, ob Sound, Riffs, Grooves, Songstrukturen oder Melodien: Hier rockt ein Trio absolut auf demselben internationalen Niveau wie die Garagen- und Rotzrock-Szenehelden The Hellacopters, The Hives oder The Sewergrooves […] 8,5/10 (A.H.)“

Dynamite:

Holla die Waldfee! Wer sich Supercobra tauft, leidet entweder an absoluter Selbstüberschätzung oder weiß, was er tut. Die Jungs aus Marburg wissen, was sie tun. […] Direkt ab Song Nummer eins will man die Faust in die Luft strecken und tanzen, was das Zeug hält. 5 von 5 Sternen (CH)“

Moloko-Plus:

Stromgitarren Kung-Fu: Ein lautes, hochenergeti-sches Gewitter zwischen THE DAMNED, HELLACOPTERS und HIVES, immer auf dem Sprung oder mittendrin

Noisy Neighbours:

Das Marburger Trio weiß, wo Bartel den Most holt und prügelt sich partytauglich durch die dreizehn Tracks.“ (11/13 Punkte – Kai)
Live hat SUPERCOBRA bei Gigs und Festivals, u.a. mit Turbonegro, Boozed, The Hip Priests, The Sewergroo-ves oder Reverend Backflash, den Freunden der ge-pflegten Stromgitarrenunterhaltung viel Freude bereitet.

Es wurde also höchste Zeit für ein neues Album. Also haben sich die drei Marburger drei Tage im Probekeller der Cellophane Suckers in Köln eingeschlos-sen, Hanno Kahl an die Regler gesetzt und losgelegt. Noch rauer, wilder, aber auch fetter und rockiger als das Debüt sollte es werden, mit noch mehr Ohrwurm- und Partyalarm – und der Auftrag wurde mehr als erfüllt. Rock`n´Roll-Stampfer wie „Always On My Mind“ oder „Life´s Killing Me“, 60s-Kracher wie „More Yeah Yeahs“ oder „All Night And Day“ oder Eingängiges wie “Since You´ve Gone” oder “Unhappy Man” machen das Album zu einem abwechslungsreichen Trip. Ein wahn-sinniger Drummer, brachialer Bass und High-Energy-Gitarren. Atemloser Leadgesang und Mitsing-Refrains. Und jede Menge „Yeah Yeahs“.
Und das sagt die Presse über „More Yeah Yeahs“

Wildwechsel:

Auf „More Yeah Yeahs“ wurde die Live-Energie von Supercobra endlich auf eine Platte gebracht (HS). (5 von 5 Sternen)“

IAMHAVOC:

Musikalisch knüpft die Band da an, wo sie mit “Garre, Yeah Yeah!” aufgehört haben: starkem skandinavisch klingenden Rock! Die neue Platte klingt nach einer guten Mi-schung aus the Hives und Supersuckers.“

OX:

Knappe drei Jahre nach “Garre Yeah Yeah!“ legen SUPER-COBRA aus dem beschaulichen Marburg mit „More Yeah Yeahs“ ein neues Album vor, welches das letzte, bereits großartige, locker in den Schatten stellt […] SUPERCOBRA haben für mich den November gerettet und spielen hoffentlich demnächst einmal in oder um Köln. Jungs, ich bin dann der bekloppte alte Mann in der ersten Reihe! Yeah! Yeah! Yeah!!!“ Guntram Pintgen

Bierschinken:

„Motor starten, Sonnebrille auf, Supercobra rein, Vollgas! Auf dem hier vorliegenden Album finden sich (was wenig überrascht) fast ausschließlich Songs, die größtes Potential haben, Soundtracks für den nächsten Actionfilm oder das nächste Videospiel mit viel Boomboom zu werden. […] Erinnert fast ein wenig an die Neuauflage von alten CBGB’s-Bands, wie den Ramones oder den Dead Boys, zuzüglich Indie a la The Subways, The Hives oder Blur. Das finde ich doch sehr gelungen. Tatsächlich weckt die Musik auch bei mir En-dorphinschübe und lässt knallbunte Autos zwischen gigantischen Häuserschluchten durch enge Gassen rasen sowie riesige Stichflammen aus Fabrikgebäuden emporschnellen. Zwen 1/2016“

SUPERCOBRA sind:

MARKUS WELBY SCHMIDT: GUIT. / VOX.

RALLE BUMQUIST: DRUMS / VOX Mein Bruderherz 😘

FRANKSTER BURNS: BASS / VOX

Hörbeispiel:

SUPERKOBRA