Liebe Hinterländer Christen Teil 3

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Vor etwas über 50 Jahren hat der große Theologe und ‚Kirchenvater des 20. Jahrhunderts‘, Karl Barth, am Vorabend seines Todes folgende Sätze gesagt, die aktueller nicht sein könnten: „Ja, die Welt ist dunkel. …. Nur ja die Ohren nicht hängen lassen! Nie!

Denn es wird regiert!

Nicht nur in Moskau oder in Washington oder in Peking, sondern es wird regiert, und zwar hier auf Erden, aber ganz von oben, vom Himmel her!

Mögen diese Zeilen für für
Zitate:
„Ein wirklicher Christ muß Sozialist werden…“*

„Das Wiedererstehen Israels als Volk und Staat muss als ein wirkliches Wunder genannt werden.“

„Der erste und grundlegende Akt theologischer Arbeit ist das Gebet.“

„Der Mensch schreit nach Gott, nicht nach einer Wahrheit, sondern nach der Wahrheit, nicht nach etwas Gutem, sondern nach dem Guten, nicht nach Antworten, sondern nach der Antwort, die unmittelbar eins ist mit der Frage… Nicht nach Lösungen schreit er, sondern nach Erlösung.“

„Der Mensch, der nicht Mitmensch ist, ist Unmensch.“

„Die christliche Gemeinde soll lieber dreimal zu viel für die Schwachen eintreten als einmal zu wenig, lieber unangenehm laut ihre Stimme erheben, wo Recht und Freiheit gefährdet sind, als etwa angenehm leise!“

„Die Kirche ist nicht irgend einem Naturrecht, sondern ihrem lebendigen Herrn verpflichtet. Sie denkt, redet und handelt darum nie „prinzipiell“. Sie urteil vielmehr geistlich und darum von Fall zu Fall.“

„Freude kann man nur haben, indem man Freude macht.

„Gott begabt nicht, ohne zu berufen – und er beruft nicht, ohne zu begaben.“

„Göttliche Offenbarung ist das Aufgehen einer Tür, die sich nur von innen, nicht von außen öffnen lässt.“
Karl Barth

Hände zum Gebet falten ist der Anfang eines Aufstandes gegen die Unordnung der Welt.
Karl Barth

„Sich freuen heißt: Ausschauen nach Gelegenheit zur Dankbarkeit.“

„Wer die Osterbotschaft gehört hat, der kann nicht mehr mit tragischem Gesicht umherlaufen und die humorlose Existenz eines Menschen führen, der keine Hoffnung hat.“

Wie man beten soll, das steht in der Bibel; und was man beten soll, das steht in der Zeitung.
Wie wunderbar, dass ich dazu nicht zu gering bin, dass Gott mich braucht.
Karl Barth

„Wir beantworten Christi Ruf nicht mit ´wahr´ oder ´falsch´, sondern mit ´ja´ oder ´nein´.“

„Wir sind Theologen und sollen von Gott reden. Wir sind aber Menschen und können nicht von Gott reden. Wir sollen beides wissen und Gott die Ehre geben.“

„Wir werden in der Bibel immer gerade so viel finden, als wir suchen: Großes und Göttliches, wenn wir Großes und Göttliches suchen; Wichtiges und Historisches, wenn wir Wichtiges und Historisches suchen; überhaupt nichts, wenn wir überhaupt nicht suchen!“

Karl Barth forderte kurz nach seinem Eintritt in die Sozialdemokratische Partei der Schweiz im Februar 1915:

*„Ein wirklicher Christ muß Sozialist werden (wenn er mit der Reformation des Christentums Ernst machen will!). Ein wirklicher Sozialist muß Christ sein, wenn ihm an der Reformation des Sozialismus gelegen ist.“

Talmud Zitate

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Den Menschen betreffend:
Der böse Trieb des Menschen erneuert sich jeden Tag.
Talmud Bavli Sukka 52

Anfangs ist der böse Trieb wie ein Vorübergehender, dann wie ein Gast und zuletzt wie ein Hausherr.
Talmud Bavli Sukka 52

Jeder einzelne soll sich sagen:
Für mich ist die Welt erschaffen worden, daher bin ich mit verantwortlich.
Talmud Bavli Sanhedrin 7

Es gibt Menschen, denen ihr Geld lieber ist als ihr eigener Leib.
Talmud Bavli Berachot 61

Die Verteidiger des Menschen:
Reue und gute Taten.
Talmud Bavli Schabbat 32

Die Taten der Väter sind den Söhnen ein Wegweiser.
Talmud Bavli Sota 31

Mensch & Mensch betreffend:
Solange der Mensch lebt, hat er Hoffnung.
Talmud Jeruschalmi Berachot 89

Viel Streit im Hause des Menschen entsteht durch grundlosen Hass. Talmud Bavli
Schabbat 72

Der Vogel wohnt mit seinen Artgenossen zusammen, der Mensch mit seinesgleichen.
Talmud Bavli Bava Kama 92

Wer seinen Freund zu unrecht verdächtigte, soll ihn gleich um Verzeihung bitten.
Talmud Bavli Berachot 31

Was dir verhaßt ist – das tue deinem Nächsten nicht an!
Talmud Bavli Schabbat 31

Essen & Trinken betreffend:
Der Mensch darf nicht essen, bevor er das Vieh gefüttert hat.
Talmud Bavli Berachot 40

Diskussionen betreffend:
Bei Dummköpfen holt man sich keine Beweise.
Talmud Bavli Schabbat 104

Der Mensch sei biegsam wie ein Schilfrohr und nicht starr wie eine Feder.
Talmud Bavli Taanit 20

Sprüche der Väter – Pirkej Awot:
Auf drei Dingen beruht die Welt, auf Recht, auf Wahrheit und auf Frieden.
(Rabban Schimon ben Gamliel) 1,18

Die Ehre deines Nächsten sei dir so lieb wie deine eigene.
(Rabbi Eliezer) 2,15

Jede Liebe, die von einer Sache abhängig ist, hört auf, wenn die Sache aufhört; die aber, die von keiner Sache abhängig ist, hört niemals auf.
5,19

Betrachte nicht den Krug, sondern dessen Inhalt.
(Rabbi Me’ir) 4, 27

Sprich wenig und tue viel!
(Schammai) 1,15

Lernt man als Kind, so ist dies, als würde man mit Tinte auf ein neues Papier schreiben. Lernt man im Alter, so ist dies, als würde man mit Tinte auf ein schon benütztes Papier schreiben.
(Elischa ben Awuja) 4,25

Wenn ich nicht für mich bin, wer ist für mich, und bin ich nur für mich, was bin ich, und wenn nicht jetzt wann dann?
(Hillel) 1,14

Sage nicht, wenn ich frei sein werde, werde ich lernen; vielleicht wirst du nicht frei werden.
(Hillel) 2,15

Nicht liegt es an dir, das Werk zu vollenden, aber du bist auch nicht frei, von ihm abzulassen.
(Rabbi Tarphon) 2,16

Es ist uns nicht gegeben zu wissen, warum Frevler in Wohlergehen und Gerechte in Leiden leben.
(Rabbi Janai) 4,19

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig, sie wird noch weiter fortgesetzt – für Ergänzungen bin ich dankbar.

Möglichkeitsdenker feierten Fest der Religionen

http://m.lebenshilfe-nrw.de/de/ueber_uns/Moeglichkeitsdenker/Aktuelles/Moeglichkeitsdenker-feiern-gemeinsames-Fest-der-Religionen.php?listLink=1

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Wollen Sie nicht auch ein Möglichkeitsdenker werden?“
fragte
Erika Schmidt Vorsitzende der Lebenshilfe Möglichkeitsdenker den
Landesvorsitzenden der Lebenshilfe Uwe Schummer
beim Fest der Möglichkeitsdenker am 21.11.2015 im Waldhotel Marienheide:
Natürlich, wir sollten alle Möglichkeitsdenker sein. Es gibt zu viele Leute die sagen ‚Das geht nicht!‘“, antwortete Schummer. „Ich bin gerne dabei!“
Dieses ehrenamtliche Engagement der Menschen mit geistiger Behinderung würdigte die stellvertretende Geschäftsführerin der Lebenshilfe NRW, Monika Oncken ausdrücklich. „Ich finde es super, dass Ihr anderen Menschen Mut macht.“

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Die beiden Vertreterinnen der Lebenshilfe Bundesvereinigung, Frau Haslberger und Frau Magiros würdigten das langjährige Engagement der Möglichkeitsdenker, in ihren Grußworten:
„Grüße vom ganzen Bundesvorstand und allen voran von:
Ulla Schmidt, die ein großer Fan der Möglichkeitsdenker ist:
Denn hier, in Ihrer Arbeit, sieht sie auf den Punkt gebracht, wofür die Lebenshilfe insgesamt steht:
Für Teilhabe und Solidarität –
und nicht zuletzt für die Leidenschaft, mit der man für diese Ziele der Lebenshilfe arbeiten und streiten kann“,
sagte Haslberger.

A. H.

Gerecht ist….

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Gerecht ist, was möglichst fair für alle ist.
Und allen eine Chance gibt.
Deswegen muss man sich immer
auf den Standpunkt stellen,
was für den Schwächsten
fair ist.
Damit niemand übervorteilt wird.
Richard David Precht

A. H.

Es ist alles eitel

Oft schon, in den letzten Monaten, habe ich dieses Sonett, das ist wohl die richtige Bezeichnung für diese Form der Gedichte aus dieser Zeit, gelesen.

Gefiel mir immer besser. Der Inhalt sowieso.

Aber auch diese altertümliche Sprache, die Versform, das Versmaß. Einfach schön zu lesen.

Na ja bis auf das Schäferskind….

Verfasst von Andreas Gryphius 1637.
Verfasst mitten im 30 jährigen Krieg.
In moderner Fassung:

Es ist alles eitel
„Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.
Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein:
Wo jetzt noch Städte stehn, wird eine Wiese sein,
Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden.

Was jetzt noch prächtig blüht, soll bald zertreten werden.
Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch’ und Bein,
Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.
Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.

Der hohen Taten Ruhm muss wie ein Traum vergehn.
Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch, bestehn?
Ach! Was ist alles dies, was wir für köstlich achten,

Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind;
Als eine Wiesenblum’, die man nicht wieder find’t.
Noch will, was ewig ist, kein einzig Mensch betrachten!“

Pippi wird 50 – Neues von Pippi

Astrid Lindgren hat den Umgang mit Kindern maßgeblich zum Guten verändert.
Danke Astrid Danke Pippi :

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http://www.gofeminin.de/beliebt-im-netz/dinge-die-wir-uns-von-pippi-langstrumpf-abschauen-konnen-s1658205.html

A. H.

Lebenshilfe Möglichkeitsdenker

Möglichkeitsdenker feiern gemeinsames Fest der Religionen – Lebenshilfe NRW http://m.lebenshilfe-nrw.de/de/aktuelles/meldungen/2015-11-23-Moeglichkeitsdenker-feiern-gemeinsames-Fest-der-Religionen.php?listLink=1

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A. H.

Sprachlos

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„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“ – Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
B. Brecht

A. H.

Die Ringparabel

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Die Ringparabel

Jude, Christ und Muslim vereinigt
Aufführung der Ringparabel  in leichter Sprache.
Titel:
Das Geheimnis der 3 Ringe.
Eine szenische Aufführung unter der Leitung von Nelo Thies.

Am 21.11.2015 im Festsaal Waldhotel Marienheide.

Anlass:
Interreligiöse Jahres Feier der Möglichkeitsdenker der Lebenshilfe NRW.

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Die Ringparabel.
Konzept, Text, Regie von Nelo Thies.
Alles Rechte bei Nelo Thies.
image Nelo Thies

Der Original Text der Aufführung. Wunderbar vorgelesen von Nelo Thies.

Zum hier.

Alle Rechte bei Nelo Thies

A. H.