Fontane ist mit Abstand einer meiner Lieblingsautoren. Das gilt nicht nur für Effi Briest
„Der Stechlin“ von „Theodor Fontane“ ist ein klassisches Beispiel für einen „Gesellschaftsroman“ oder einen Roman der Gesellschaft.
Es ist eine Geschichte, die sich um das Leben der Menschen in der kleinen Stadt Stechlin, ihre Beziehungen und ihre Interaktionen miteinander dreht.
Der Roman spielt im späten 19. Jahrhundert und untersucht die Themen sozialer Wandel, Modernisierung und den Konflikt zwischen Tradition und Fortschritt. Einer Stirbt zwei Heiraten Obwohl es wahr ist, dass der Roman nicht actionreich ist, ist er nicht dazu gedacht. Stattdessen ist es eine charaktergetriebene Geschichte, die sich auf das Innenleben der Charaktere und ihre Kämpfe konzentriert, um mit den Veränderungen um sie herum zurechtzukommen. Der Roman ist eine subtile und nuancierteErkundung der menschlichen Bedingung und der Komplexität sozialer Interaktion.
Mensch gedenke des Menschen“ Jährliches Seminar mit Student: innen der #UniversitätSiegen“ in der Mordanstalt Hadamar „Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch “ Brecht
Blick auf die Mordanstalt Hadamar. Jeder konnte sehen, was da geschah.
Innerhalb von 7 Monaten wurden hier mehr als 10.000 behinderte Menschen vergast.
Im Bildhintergrund der rauchende Schornstein des Verbrennungsofens.
Der Verbrennungsofen war während dieser Zeit 24 Stunden in Betrieb.
Anwohner beschwerten sich über die „Geruchsbelästigung“
Wie viel würdest du bezahlen, um zum Mond zu fliegen?
Zum Mond zu fliegen ist nicht notwendig.
Lies das folgende Gedicht von Karl Enslin.
Dort erfährst Du mehr über den Zauber des Mondes.
Kostet auch nichts, nur ein wenig Hirnschmalz und Empathie.
Das Wahre das Wichtige kannst Du nicht bezahlen.
Es wird Dir geschenkt
Vincent Willem van Gogh Geboren am 30. März 1853
Guter Mond, du gehst so stille Guter Mond, du gehst so stille Durch die Abendwolken hin; Deines Schöpfers weiser Wille Hieß auf jener Bahn dich ziehn. Leuchte freundlich jedem Müden In das stille Kämmerlein! Und dein Schimmer gieße Frieden Ins bedrängte Herz hinein!
Guter Mond, du wandelst leise An dem blauen Himmelszelt, Wo dich Gott zu seinem Preise Hat als Leuchte hingestellt. Blicke traulich zu uns nieder Durch die Nacht auf’s Erdenrund! Als ein treuer Menschenhüter Thust du Gottes Liebe kund!
Guter Mond, so sanft und milde Glänzest du im Sternenmeer, Wallest in dem Lichtgefilde Hehr und feierlich einher. Menschentröster, Gottesbote, Der auf Friedenswolken thront: Zu dem schönsten Morgenrothe Führst du uns, o guter Mond!
Niemals dürfen wir vergessen, wie dieser Krieg an einem Samstagmorgen begann. An einem Samstag, an dem so viele Juden ermordet wurden, wie an keinem Tag seit der Schoa“
Welche Lektion hättest du gerne früher im Leben gelernt:
„Geld entfremdet den Menschen von dem was wirklich wichtig ist.“
Die Entfremdung des Menschen durch Geld ist ein weiteres Thema, das Karl Marx in seinen ökonomisch-philosophischen Manuskripten behandelt hat.
Er argumentierte, dass das Geld das entfremdete Wesen des Daseins sei, das die Menschen beherrsche, das diese zu allem Übel auch noch anbeteten³.
Er sah das Geld als eine universelle Ware, die alle anderen Waren vermittelt und ihnen ihren Wert gibt.
Er kritisierte, dass die Menschen durch das Geld ihre natürlichen und gesellschaftlichen Beziehungen verloren und sich nur noch auf den Tauschwert ihrer Arbeit reduzierten. Er schrieb:
> Das Geld ist der veräußerte Geist der Menschenarbeit und des menschlichen Daseins, und dieser fremde Geist beherrscht sie, und sie beten ihn an.⁴
Für Marx war die Entfremdung durch Geld eine Folge der kapitalistischen Produktionsweise, die die Arbeit zu einer Ware machte und den Mehrwert als das Ziel des Kapitals ansah.
Er glaubte, dass nur eine Veränderung der Besitz- und Produktionsverhältnisse einen Ausgang aus dieser Situation bieten könnte.
Er forderte eine Revolution der Arbeiterklasse, die das Kapital abschaffen und eine kommunistische Gesellschaft aufbauen sollte, in der die Menschen frei von Entfremdung leben könnten.
Hassrede und Populisten gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Anlässe für Unzufriedenheit mit der Politik gibt es viele. Unseren Ärger über Politikerinnen und Politiker können wir in der Familie, im Kollegenkreis oder am sprichwörtlichen Stammtisch loswerden. Noch befriedigender sind – je nach Anspruchsniveau – Büttenreden, Politikerwitze oder bissige Satire.
Manche Menschen bevorzugen soziale Medien mit asozialen Inhalten, gewürzt mit Pauschalisierung, Verachtung, Menschenfeindlichkeit und Hass als Kontrast zu klassischer politischer Kommunikation.
Populisten vereinnahmen die verbreitete Unzufriedenheit mit drastischen Hinweisen auf Fehlentwicklungen und Machtmissbrauch, mit vereinfachend erklärenden Slogans für komplexe Problemlagen, mit Fakenews und mit Social-Media-Vorbildern moralischer Hemmungslosigkeit.
Verhindert herabsetzender Humor Protest? Die Reaktionen des Publikums reichen von bewundernder Anerkennung für pfiffig-satirische Wortspiele über schenkelklopfende Begeisterung für Stammtischparolen bis hin zu klammheimlicher Schadenfreude über vulgäre Politikerbeschimpfungen und menschenverachtenden Humor.
In extrem unappetitlichen Fällen bis hin zu Ekelreaktionen, wenn beispielsweise Kriegsverbrechen und Vergewaltigungen als unvermeidlich verharmlost werden.
Die politisch-psychologische Forschung konnte noch nicht endgültig klären, inwieweit herabsetzender Humor negative Haltungen gegenüber Politikern verstärkt oder aber als Ventil für Unzufriedenheiten dient und sogar Protestpotenzial abbaut.
Beides ist nämlich möglich, es kommt auf die Dosierung an, aber auch auf die Grundhaltung der Adressaten.
Autoritäre Systeme unterscheiden sich darin, ob sie in panischen Selbstzweifeln jede Kritik als Zersetzungspotenzial rabiat unterdrücken oder aber politisches Kabarett – wenn auch mit intensiver Zensur – als Unzufriedenheitsventil nutzen.
Populismus hat Folgen – sozial wie politisch:
In etablierten Demokratien haben Populisten keine Chance? Weit gefehlt:
Das hatte man in den USA und Großbritannien auch gedacht. Brasilien, Polen und Ungarn hatte man für resilient gehalten! Trump, Berlusconi und Johnson werden nicht mehr belustigt als Politclowns verharmlost, seit sie Mehrheiten errungen, Gesellschaften gespalten und Zerreißproben für Staatengemeinschaften provoziert haben.
Hassmedien, Populismus und deren Verquickung dürfen auch bei uns nicht mehr achselzuckend bagatellisiert werden.
Man kann sich wie im Kindergarten über Kraft- und Fäkalausdrücke amüsieren, geschliffene Rhetorik bewundern, die unfreiwillige Satire von naiven Ethno- und Egozentrikern belächeln und die Fantasiewelt „alternativer Fakten“ bestaunen.
Jedoch darf man wdie Augen vor den sozialen und politischen Kosten des gepflegten Populismus nicht verschließen:
Verrohung der Alltagssprache, Spaltung der Gesellschaft in geradlinig und verquer Denkende, krude Verschwörungsfantasien, Simplifizierung von Weltbildern, Schwarz-Weiß-Malerei, Bildungs- und Wissenschaftsfeindlichkeit.
„Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.“
Gott schuf den Menschen als Mann und Frau.“ Zwei Geschlechter – traditionelle „Schöpfungsordnung“. Doch was ist mit intergeschlechtlichen Menschen? Männer, Frauen, In-Betweens: Alle leben in einer bunten Schöpfungs-Unordnung.
„Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“
Die Erschaffung des Menschen im ersten biblischen Schöpfungsbericht. Genesis 1,27 nach Martin Luthers Übersetzung. Es scheint ganz klar zu sein: Gott hat zwei Arten von Menschen geschaffen – Männer und Frauen. Diese Bibelstelle und ihre traditionelle Auslegung hat unsere Kultur geprägt, uns eine zweigeschlechtliche Brille aufgesetzt. Wer Lucie Veith begegnet, nimmt eine Frau wahr – wegen des Vornamens, wegen der langen Haare, der Ohrringe und der Stimme… .
Ohne Sem und Japheth kein Jesus CHRISTLICHER ANTISEMITISMUS
Sem und Japheth kennt man vielleicht, aber eigentlich nur in einer Reihe mit Ham, allesamt Söhne Noahs, damit irgendwie Vorfahren aller Menschen. War da sonst noch was? Ja, sagt Religionswissenschaftler Michael Blume, und das Wissen wahrscheinlich die wenigsten. Er erklärt, welche Bedeutung Japhet und Sem im Judentum zukommt, warum es Antisemitismus heißt und was ausgerechnet diese beiden damit zu tun haben, dass der junge Jesus Jahrtausende später in einer Synagoge mit Schriftgelehrten diskutieren kann. Denn Sem erfand etwas, was die Menschheit verändern sollte, was im Judentum Arme und Reiche einander gleicher stellte und was Menschen in Trance versetzen kann. Sein Bruder Japhet soll diese Erfindung noch weiter ausgefeilt haben, so dass die Trance ausblieb, aber Theologie und Bürokratie möglich wurden. Und Blume erklärt, was diese Erfindungen damit zu tun haben, dass Islam und Judentum keine Bilder brauchen, dass das Christentum dagegen ohne Bilder, Musik und Lichter im Gottesdienst nicht auskommt und dass gerade Juden so oft angefeindet und verfolgt werden. Dabei trifft der Antisemitismus auch ins Herz des Christentums und des Islams. Und bedroht schließlich uns alle.
Beschreibe dein Leben in einem alternativen Universum.
Eine schwierige philosophische Fragestellung. Mit ganz unterschiedlichen Antworten.
Die Kernfrage: Gibt es eine äußere Welt, eine Welt außerhalb der, die gedacht wird? Hier der Versuch einer Annäherung aus unterschiedlichen Perspektiven:
Die Frage, ob jeder sich seine Welt selbst macht, ist eine philosophische Frage, die sich mit der Erkenntnistheorie und der Ontologie beschäftigt. Erkenntnistheorie ist die Lehre vom Wissen und der Erkenntnis, Ontologie ist die Lehre vom Sein und der Wirklichkeit.
Es gibt verschiedene Positionen zu dieser Frage, die sich in ihrer Annahme über die Beziehung zwischen dem Subjekt (dem Erkennenden) und dem Objekt (dem Erkannten) unterscheiden. Einige Beispiele sind:
Realismus: Der Realismus geht davon aus, dass es eine objektive Wirklichkeit gibt, die unabhängig vom Subjekt existiert und erkannt werden kann. Das Subjekt passt sich an die Wirklichkeit an und bildet sich eine möglichst genaue Vorstellung davon. Die Welt ist also nicht selbst gemacht, sondern vorgegeben.
Idealismus: Der Idealismus geht davon aus, dass es keine objektive Wirklichkeit gibt, sondern nur die Vorstellungen des Subjekts. Das Subjekt schafft sich seine eigene Wirklichkeit durch seine Wahrnehmung, sein Denken und sein Handeln. Die Welt ist also selbst gemacht und abhängig vom Subjekt.
Konstruktivismus: Der Konstruktivismus geht davon aus, dass es zwar eine objektive Wirklichkeit gibt, aber diese nicht direkt erkannt werden kann. Das Subjekt konstruiert sich seine eigene Wirklichkeit auf der Grundlage seiner Erfahrungen, seiner Sprache und seiner Kultur. Die Welt ist also teilweise selbst gemacht und teilweise vorgegeben.
Diese Positionen sind natürlich sehr vereinfacht dargestellt und es gibt viele Variationen und Zwischenformen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kannst du dir einige der folgenden Quellen anschauen:
Portal:Philosophie/Zitate – Wikipedia: Hier findest du einige Zitate von berühmten Philosophen zu verschiedenen Themen, darunter auch zur Weltverbesserung.