Männer Freunde

Eine kleine Geschichte über Freundschaft.
In einfacher Sprache
Seit einigen Wochen begleite ich Hasan und Recep.
Zum Freitagsgebet.
Nach Breidenbach.
Dort ist eine Moschee.
Dort beten muslimische Männer.
Immer am Freitag.
So steht es im Koran.
Der Koran ist das heilige Buch der Muslime.
Hasan ist seiner Familie nach Oberdieten gekommen.
Sie kommen aus dem Irak.
Dort konnten sie nicht mehr leben.
Dort ist Krieg.
Die ganze Familie ist geflohen.
Seine Frau.
Und die 3 Kinder
Jetzt kann die Familie in Oberdieten Leben.
Sie brauchen keine Angst mehr zu haben.
Das ist sehr gut so.
In Oberdieten gibt es jetzt ein Netz- Werk.

.

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Das sind viele Menschen die in Oberdieten wohnen.

Die helfen jetzt.

Den neuen Nachbarn in Oberdieten.
Das ist sehr gut so.
Ich habe Hasan und seine Familie gleich besucht.
Zusammen mit Recep.
Recep wohnt schon über 40 Jahre in Oberdieten.
Recep und seine Familie haben schon sehr viel für Hasan und seine Familie getan.
Für Recep ist das selbstverständlich.
Was ist dabei passiert?
Was soll ich sagen?
Wir 3 sind Freunde geworden.
Männerfreunde.
So einfach ist das.
In der Moschee kann Hasan trifft viele Männer treffen.
Mit manchen kann er sich unterhalten.
Auf Arabisch.
Seiner Muttersprache.
Das tut Ihm bestimmt gut.
Wir gehen dann auch noch Kaffee oder Tee trinken.
Und Kuchen essen.
Das macht uns allen viel Freude.
Wir sitzen zusammen reden, essen und trinken
Wir genießen zusammen den Nachmittag.
Das ist einfach sehr schön für uns alle.

Wenn ich die beiden treffe begrüßen wir uns.
Ich sage dann:
Salaam aleikum.
Das heißt:
Friede sei mit euch.

Hasan und Recep antworten dann:
Wa aleikum as-salam.
Das heißt:
Friede sei auch mit Euch.
Ich finde, das ist ein sehr schöner Gruß unter Freunden.

Wenn Muslime sich unterhalten und ausdrücken wollen, dass sie etwas in die Hände Gottes legen wollen.
Dann sagen Sie:
Inschallah.
Das heißt:
So Gott will.
Ich habe durch die Freundschaft mit Recep und Hasan schon viel Gutes erlebt.

Ich habe viel dazu gelernt.
Über den friedvollen und respektvollen Umgang der Menschen miteinander.image

Dabei ist es mir ganz egal woher diese Menschen kommen.
Und welchen Glauben sie haben.

05.06.2016
A. H.

Thomas Morus – Utopia

Utopia [IPA: uˈtʰoːpi̯ɑ] (lateinischer Volltitel: De optimo rei publicae statu deque nova insula Utopia – „Vom besten Zustand des Staates und der neuen Insel Utopia“) ist ein 1516 von Thomas Morus in lateinischer Sprache verfasster philosophischer Dialog.

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Die Schilderung einer fernen „idealen“ Gesellschaft gab den Anstoß zum Genre derSozialutopie.[1]image

Die Erstveröffentlichung geschah auf Betreiben des berühmten Humanisten Erasmus von Rotterdam 1516 in Löwen, weitere Drucke folgten 1517 in Paris und 1518 in Basel. Die erste deutsche Übersetzung – unter dem Titel Von der wunderbarlichen Innsul Utopia genannt, das andere Buch – erschien 1524.[2]

Rahmenhandlung sind die Erzählungen eines Seemannes, der eine Zeit lang bei den Utopiern gelebt haben will. Der Roman beschreibt eine auf rationalen Gleichheitsgrundsätzen, Arbeitsamkeit und dem Streben nach Bildung basierende Gesellschaft mit demokratischen Grundzügen. In der Republik ist aller Besitz gemeinschaftlich, Anwälte sind unbekannt, und unabwendbare Kriege werden bevorzugt mit ausländischen Söldnern geführt.

Das Buch war so prägend, dass man fortan jeden Roman, in dem eine erfundene, positive Gesellschaft dargestellt wird, als Utopie oder utopischen Roman bezeichnete. Bedeutende Utopien nach Utopia waren A Modern Utopiavon H. G. Wells, Ecotopia von Ernest Callenbach und Island von Aldous Huxley.
Wikipedia

„Mama wo ist denn der Jaaht?“

Eine etwas andere Hochzeitsrede
Veröffentlicht zum 1. Hochzeitstag von Sara und Carsten.
Der kleinen Lina gewidmet die, seit Ihrer Geburt am 16.04.2016, unser aller größtes Glück bedeutet.

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Liebe Sara, lieber Carsten, liebe Gäste.
Wenn man sich vornimmt, als Brautvater, eine Rede für das Hochzeitsfest seiner Tochter zu schreiben kommt man doch recht schnell an seine Grenzen.
Mir ging es jedenfalls so.

Man erinnert sich, man denkt an die Zeit zurück die doch so schnell vergangen ist.
An die Zeit mit unserer Sara, die so angefüllt ist mit schönen Erinnerungen und wunderbaren Erlebnissen die Eltern haben, wenn sie ein Kind großgezogen haben.
Da bekomme ich schon mal den berühmten Kloß in den Hals, vor Freude vor Dankbarkeit und vor Rührung.
Dieser Kloß im Hals ist ganz normal, er stört aber beim Reden.
Deswegen lasst mich weitermachen und ebenso dankbar nach vorne schauen.

Ich erinnerte mich an die Zeit mit der Sara und mit meiner Doris:

An Ihre Geburt:
An die Lahn. An die rote Wanne. Und an die rote Elefantendecke.
Aber, das sagt den meisten von Euch nichts.
Und, ich will euch ja nicht langweilen.
Aber ihr könnt die Sara Fragen, die weiß Bescheid.

An Ihre Zeit, als Sie sprechen lernte:
An die vielen Oktavhefte, die meine Doris mit Aussprüchen von der Sara füllte.
Sara sprach sehr schnell sehr gut und verwendete kaum Kindersprache.
Ich umso mehr.

An unsere gemeinsame Zeit, der sprechenden Nutella Gläser, der Streichelmaschinen, die einmal eingeschaltet, sehr schlecht zu stoppen waren.
Sara musste dann den Not-Aus Knopf drücken um eben diese Streichelmaschine zum Stillstand zu bringen.
Und nicht zu vergessen der Schedelbums!

An die vielen verzauberten Wesen, die nach und nach das Sara Universum füllten:
Da war der Jaaht, der Maschulik, der Mogalogeisch, die alle in einer gemütlichen Höhle lebten zu der nur wir drei Zutritt hatten.
Wir hatten aber auch viele willkommene Gäste in unserer gemütlichen Höhlenwohnung:
Die richtige Oma, den Opa Heiisch, die Rudi Oma, den Rudi Opa, den Rucksack… .
Aber, das sagt den meisten von Euch nichts.
Und, ich will euch ja nicht langweilen.
Aber ihr könnt die Sara Fragen, die weiß Bescheid.

An die Zeit, als Sie erst in den Kindergarten und später zur Grundschule ging:
Dann fuhren die Sara und Ihre Mama in den Kindergarten nach Breidenbach.
Sara hängte sich dann ihr Kindergartentäschchen ins Gesicht und beide fuhren in den Kindergarten.

An Ihre Zeit in der Grundschule:
Da war ihre erste Lehrerin, die Frau Pfeiffer.
Sara liebte sie. Die Frau war riesengroß. So groß, dass sie in Gönnern direkt neben den Feuerwehrgerätehaus wohnte. Dort stand auch noch ein Turm, in dem die Feuerwehrschläuche zum Trocknen aufgehängt wurden. Da wohnte die Frau Pfeiffer, weil sie so groß war, und schaute oben aus dem Fenster heraus.

Und dann der Herr K. , damals Schulleiter, und der Breidenbacher Bürgermeister, die beide immer gut auf die Sara aufpassten und ihr dauernd Komplimente machten.
Aber, das sagt den meisten von Euch nichts.
Und, ich will euch ja nicht langweilen.
Aber ihr könnt die Sara Fragen, die weiß Bescheid.

An die Zeit, als sie zum Gymnasium nach Biedenkopf ging:
Der Weg mit dem Bus war ziemlich weit. Und der Bus war immer so voll. Da habe ich sie oft mit dem Auto nach Biedenkopf gefahren.
Die Sara und ihre beiden Freundinnen. Ausstiegspunkt war bei der Bäckerei Schäfer.
Da roch es immer stark nach frischen Backwaren. Eigentlich ein Wohlgeruch.
Nicht für die Sara. Da musste oft richtig würgen. Und manchmal kam Ihr Frühstück dann wieder zu Tage.
Dann hat Sie mir leidgetan.
Sara wuchs heran zu einem bildhübschen jungen Mädchen. Und, Sie hat diese Zeit aus gekostet.

Sie wurde zu einer echten Partygängerin:
U 20 Party, Ü 20 Party, Never ending Party und so weiter.
Ich habe Sie dann oft zu später Stunde zusammen mit Ihren Freundinnen abgeholt.
An den unmöglichsten Stellen, zu jeder nächtlichen Stunde.
Und wisst Ihr was?
Es hat mir Spaß gemacht.

Oder, auf die Frage. Wann kommst Du denn nach Hause sagte Sie oft:
„Spätestens morgen um 6. Wenn`s später wird mail ich!“
Sara war nie unpünktlich. Sie kam dann oft viel früher und immer rechtzeitig.
Oder sie mailte.
Dann hörte ich das Schloss der Haustür: Klack!
Dann ein vernehmliches Bum, Bum, Bum. Und schon war Sie zu Hause.
Das war wirklich eine schöne Zeit.
Eins zwei drei im Sauseschritt, läuft die Zeit….. !

Sara machte Ihr Abitur:
Keine 3 Monate später zog Sie aus.
Nach Marburg.
In die erste eigene kleine Wohnung.
Das war nicht leicht für uns.
Ihre Mama nahm das wesentlich sachlicher als ich.
An dieser Stelle möchte ich von Barak Obama berichten:
In einem Interview berichtete er über den anstehenden Auszug seiner ältesten Tochter,
die bald aus dem Weißen Haus ausziehen wolle um in einer anderen Stadt zu studieren:
„Er könne es sich nicht erklären, aber er müsse im Verlauf seines Arbeitstages plötzlich und grundlos weinen.  Er habe mit seiner Frau darüber gesprochen, die das wesentlich gelassener sehe. Er vermute jetzt, dass dies mit dem anstehenden Auszug seiner ältesten Tochter zusammenhänge.“
Ich sage euch: Der Mann hat recht.
Mir ist es ganz genau so gegangen.

Ich glaube das sagt vielen von euch jetzt was.
Ihr wisst sicher Bescheid.

Dann nach FSJ ein kurzer Ausflug an die Uni und schon hatte unsere Sara Ihren beruflichen Weg gefunden:
Sie ist Krankenschwester geworden. Und das mit Leib und Seele. Und zwar eine sehr, sehr gute wie ich mir habe sagen lassen.
Die Ausbildung zur Fachkrankenschwester für Intensivmedizin folgte auf den Fuß. Auch das mit besten Noten und mit Bravour.
Das hat uns sehr stolz gemacht.

Nun jedoch kam das Allerbeste:
Die Sara hat Ihren Carsten kennen gelernt. Oder der Carsten die Sara. Oder beide haben sich gleichzeitig kennengelernt. Keine Ahnung. Ist auch vollkommen egal.
Wir haben sofort gespürt:
Die beiden lieben sich. Diese beiden Menschen gehören zusammen. Diese beiden Menschen sind füreinander gemacht und füreinander bestimmt.
Auch das hat uns sehr dankbar und stolz gemacht.
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Das ist der Grund weswegen wir heute Ihr dieses wunderschöne Hochzeitsfest feiern zu dem wir alle von den beiden eingeladen worden sind.
Im Jahre 2010 habe ich einige Vers für die Sara geschrieben.
Der passt für heute so gut, dass ich ihn nun vortragen möchte:

Meiner Tochter
Du bist wie ich und doch ganz anders
Das wundert mich
So lieb ich Dich
Deiner Mutter Liebreiz der erscheint in Deinen Augen.
Bist kecker nur und noch so jung
So lieb ich Dich
Du bist so stark und doch oft sanft zu mir
Das dank ich Dir
So lieb ich Dich
Die Zukunft die ist Dein
Du nimmst Sie Dir ganz ohne Arg
So lieb ich Dich
Du suchst das Gute find’ st es auch
Such und find es immer
So lieb ich Dich
Mein Glück Du bist
so wie’s auch Deine Mutter ist.
So jung, so frisch, so anmutsvoll natürlich echt.
So lieb ich Dich
Gott segne Dich

Und nun zu unserm Carsten:
Lieber Carsten.
Lange habe ich überlegt was ich zu Dir sagen soll.
Aber dann am 12. April 2015, also vor ein paar Wochen und brandaktuell, hast Du einen bemerkenswerten Artikel auf Facebook geschrieben.
Du schreibst dort zum Thema Flüchtlinge, deren Situation in Deutschland:
Das war so gut und aus unserer Sicht so wichtig und richtig, so wegweisend für uns alle, dass ich daraus auch heute zitieren möchte.

Dadurch wird, meine Hochzeitsrede nun auch zu einer politischen Proklamation zu einem öffentlichen Aufruf:

Gegen Rassismus, gegen Neofaschismus, gegen Gedankenlosigkeit und Dummheit.

Zu einem entschiedenen Plädoyer für christliche Werte wie Nächstenliebe, Toleranz, und Hilfsbereitschaft

Das mein lieber Schwiegersohn Carsten macht mich sehr froh und sehr stolz.

Das was du dort sagst ist so wichtig und so bedeutsam für unser aller Zukunft, dass ich mir erlaube daraus zu zitieren.
Ich weiß, das ist eine recht ungewöhnliche Passage für eine Hochzeitsrede.
Aber ich meine es paßt genau zum Carsten und auch zur Sara, zu dem wie sie denken und zu dem wie sie beruflich und persönlich handeln.

Ich zitiere:
„Ich kann diese ganzen populistischen, volksverhetzenden und erlogenen Artikel bzgl. der Flüchtlingssituation nicht mehr sehen und hören.

Vielleicht sollte sich jeder mal selbst ein Bild von der Lage machen und eigene Eindrücke gewinnen in dem sie nach Gießen fahren und sich da umgucken.
Für die meisten aus meiner „Freundesliste“ ist es ja nicht weit.

Die Flüchtlinge, welche all ihr Hab und Gut zurück lassen mussten, werden doch von vorneherein abgestempelt und mit Vorurteilen belegt.
Und solche dummen Artikel wie der aus der „Netzwelt“ verstärken dieses Phänomen nur noch.

Aber anstatt diese Leute auszugrenzen und gegen die Nichtanpassung zu hetzen sollte man doch lieber die Hand ausstrecken und den Flüchtlingen helfen sich zu integrieren und unsere Kultur kennen zu lernen.

Anstatt gegen die Islamisierung des Abendlandes zu demonstrieren sollte man ihnen mit christlichen Werten wie Nächstenliebe, Toleranz, Hilfsbereitschaft zur Seite stehen um ihnen zu helfen sich zu Recht zu finden.

Aber lieber gibt man sich solchen „Todsünden“ wie Neid, Missgunst, Völlerei in Bezug auf weltliche Güter wie große Fernseher, Handys, Autos, usw. hin.

Es ist ja auch der deutlich einfachere und gemütlichere Weg anstatt selbst die Initiative zu ergreifen und einfach mal vorzuleben wie sich wer angeblich zu benehmen hat.

Leider hat die Politik es hier verfehlt die Flüchtlinge in kleinen Gruppen in bestehende Ortsgemeinschaften unterzubringen anstatt durch eine Ghettoisierung dafür zu sorgen in diesen „Armenvierteln“ Verbrechen und Extremismus einen guten Nährboden finden.

Aber nein, stattdessen wird jedwede Möglichkeit, sei es durch die Medien oder „soziale“ Plattformen wie Facebook, genutzt um ein neues Feindbild zu schaffen.

Diese Flüchtlinge sind nicht schuld daran das es die soziale Schieflage gibt und manche Menschen dazu bringt Zweitjobs annehmen zu müssen.
Das wahre „Feindbild“ müsste die Politik, die Kapitalverbände und Lobbyisten sein,
welche dafür Sorge tragen
das nur das Kapital geschützt und gestärkt wird.

Aber diese Leute Sorgen ja dafür dass wir mit immer neueren, größeren und tolleren Luxusgütern versorgt werden
die deutlich weniger lange funktionieren als früher.

Denn nur Neuware schafft Umsatz, und Umsatz bedeutet Wachstum, und Wachstum bedeutet mehr Geld.

Oder wie ist es zu erklären das bei Gewinnen der großen Firmen an der Börse Menschen im großen Stil entlassen werden
nur weil der Gewinn nicht groß genug ist?

Oder warum die Gesundheit plötzlich zum Geschäft wird.
Und es nicht um den Patienten geht
sondern nur um den Gewinn.
Den man durch ihn erwirtschaften kann?

Denkt mal drüber nach wer in der heutigen Zeit wirklich der Feind ist
und welche Menschen es zu unterstützen gilt.
Wer wird das wohl sein?
Derjenige der wirklich etwas an den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen ändern kann
oder derjenige welcher,
egal ob in seinem Heimatland oder seinem zukünftigen Wohnsitz,
nur gejagt und vertrieben wird
bzw. werden soll?“

Zitat Ende

Carsten erhielt für seinen Artikel umgehend sehr viel und sehr breit eine positive Resonanz und bedankt sich entsprechend.

Zitat:
Vielen Dank für die positive Resonanz.
Das konnte ich so nicht erwarten.
Eigentlich habe ich damit gerechnet das ein Sturm der Entrüstung über mich herein bricht.
Da ja gegen Ignoranz, geschürter Angst und Hass durch populistische Parolen
kein Argument der Welt ankommt… .

Es ist echt Schade wie sich die Gesellschaft vom Kapitalismus treiben und verführen lässt.

Und alle Werte des Zusammenlebens vergisst.
Nur um dem Tand der Kapitalisten zu frönen.

Und dabei merkt mal wieder niemand dass sich die Gesellschaft ihr eigenes Grab gräbt… .
In diesem Sinne:
Friede den Hütten, Krieg den Palästen.
WACHT AUF VERDAMMTE DIESER ERDE!!!“

Zitat Ende.
Von Diesem alten Kampflied der Arbeiterklasse hören wir jetzt die 1 Strophe:

Wacht auf, verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger,
alles zu werden, strömt zuhauf.
Völker, hört die Signale! Auf, zum letzten Gefecht!
Die Internationale erkämpft das Menschenrecht!

Lieber Carsten liebe Sara:
„Eure Herzen schlagen links
und das ist gut so!“

Wir sind froh und dankbar dass ihr Beiden nun unsere engsten Verwandten seid.
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Wir wünschen Euch durch Gottes Segen, eine glückliche und erfüllte Partnerschaft und viele gesunde Kinder.

Herzlichen Dank.

22.05.2015
Armin Herzberger

Der Idealist sagt…

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Gleichheit heißt nicht dass man alle gleich behandeln soll
Das hatten wir schon mal

Freiheit heißt nicht jeder tut das was er will
Das haben wir und nennt sich heute Neoliberal

Brüderlichkeit sei unser Band
Es bindet Freiheit Gleichheit ganz galant

Brüderlich jeder, ganz so wie er mag und kann
Hand in Hand so lasst uns geh’ n voran

A.H.

Idealismus

Schawuot

Schawuot (hebräisch שבועות für „Sieben“ im Sinne von sieben Tage, also „Woche“ oder in diesem Zusammenhang „7 Wochen“, Einzahl schawua „Woche“; jiddisch Schwu’ess, Schwuos oder Schwijess) ist das jüdische Wochenfest, das 50 Tage, also sieben Wochen plus einen Tag nach dem Pessachfest gefeiert wird.
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Da die Herabkunft des Geistes auf die Jünger Jesu laut der christlich-biblischenApostelgeschichte am jüdischen Wochenfest geschah, wurde im Christentum Schawuot zum Pfingstfest.

Bedeutung
In der Tora hat das Fest mehrere Namen, zum einen חג השבועות „Wochenfest“ (2. Buch Mose 34,22 und 5. Buch Mose 16,10), חג הקציר „Fest der Ernte“ (2. Buch Mose 23,16), יום הבכורים „Tag der Erstfrüchte“ (4. Buch Mose 28,26). Mischna und Talmud kennen das Fest auch als עצרת Atzeret „feierliche Versammlung“. Die vielen Namen spiegeln die verschiedenen Bedeutungen wider, die das Fest hat.

So erinnern sich die Juden damit an den Empfang der zweiten Zehn Gebote am BergSinai. Die ersten Zehn Gebote hat Mose laut jüdischer und christlicher Überlieferung zerschmettert, weil das jüdische Volk dasGoldene Kalb anbetete. Daraufhin ging Mose wieder auf die Spitze des Berges Sinai, um die neuen Zehn Gebote zu erbitten. Dieses Mal mussten die Israeliten sich die Zehn Gebote verdienen, beim ersten Mal wurden ihnen die Zehn Gebote geschenkt.

Schawuot ist außerdem ein Erntedankfest, da zu dieser Zeit in Israel Weizen geerntet wird.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schawuot

So wunderbar Gaga……

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Angeregt durch ein Studiolo Treffen des Marburger Bachchors Anfang Mai habe ich mich mit Dadaismus beschäftigt.
Und bin fasziniert.
Dadaismus: So wunderbar gaga | ZEIT ONLINE:
http://www.zeit.de/2016/06/dadaismus-kunst-avantgarde-hugo-ball-zuerich-ausstellung

Weiterlesen

Weil wir Großeltern sind

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Urinstinkt

Da ich selbst nun Opa bin,
sehe ich den tiefen Sinn,
den das Leben mit sich bringt.

Alles fließt, nichts bleibt bestehn,
stetig muss es weiter gehn,
bis das Letzte auch gelingt.

Liebe lockt das Sein hervor,
Kinder sind der Lustfaktor,
der uns alle wohl durchdringt.

Mütter bringen sie zur Welt,
Mutterliebe mehr als Geld,
wenn ein Wiegenlied sie singt.

Neue Märchen werden wahr,
Mütter sind stets wunderbar,
wenn das Baby an ihr trinkt.

Wächst der Spross aus ihrem Schoß,
bis er selbstständig und groß,
bleibt in ihr der Urinstinkt.
Roland Pöllnitz

Zum Kampftag der Arbeiterklasse

Die Internationale ist das weltweit am weitesten verbreitete Kampflied der sozialistischen Arbeiterbewegung, die sich ideologisch – gemäß dem marxistischen Motto „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ – dem proletarischen Internationalismus verpflichtet sieht. Der ursprünglich französische Text stammt von Eugène Pottier, einem Dichter und aktiven Beteiligten der Pariser Kommune von März bis Mai 1871, der ersten als proletarisch-sozialistisch geltenden Revolution. Die Melodie des Liedes wurde 1888 komponiert.

Im Folgenden die 1. Strophe der bekanntesten deutschen Version von Emil Luckhardt:

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!

Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht.

Satisfaktion

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Satisfaktion f. ‘Genugtuung (bes. in Form einer Ehrenerklärung), Schadenersatz, Abfindung’. Der (heute seltener gebrauchte) Ausdruck der Rechtssprache ist entlehnt (16. Jh.) aus lat.satisfactio (Gen. satisfactiōnis) ‘Befriedigung (eines Gläubigers), Genugtuung, Entschuldigung’, dem Verbalabstraktum zu lat. satisfacere‘Genüge tun, leisten, befriedigen’; vgl. lat. satis‘genug’ und facere ( factum) ‘machen, tun’. Seit der Mitte des 17. Jhs. bes. (nach dem damaligen Ehrenkodex der Offiziere und Studenten) ‘Genugtuung für eine Beleidigung durch Bereitschaft zum Duell’, zumal in den Wendungen Satisfaktion geben, erteilen, fordern,nehmen.

Marburger Bachchor

Ein musikalischer Gruß von uns, vom Marburger Bachchor zum 2. Advent:

Arthur Honegger: König David
Ein symphonischer Psalm in drei Teilen. In Szene gesetzt für Solisten, Sprecher, Tänzerin, Chor und Orchester

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https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10153502312820267&id=256125115266&_rdr

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Le_Roi_David

http://www.marburger-bachchor.de/

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