Ist es die Krähe die von einem kahlen Ahornbaum hoch oben vom Geäst entfleucht Ein letztes mal ihr rauer Schrei zu hören ist
Ist es ein Löwenzahn im frühen Jahr er leuchtend flammend gelb erblüht dann schnell gereift zur Pusteblume wird
Ein Windhauch dann die Samenkörner die mit einem Schirm versehn ganz zart davon trägt Verschwinden dann und hoffen der einst als neues Kraut so gelb und wunderschön erneut erblühn
Ist es ein runder rauer dicker alter Stamm der moosbegrünt sich stattlich zeigt doch innen morsch bereits nach Moder riecht und bald vergeht.
Vielleicht ist’s das was viele fürchten ist’s der Tod. Man fürchten Ihn, doch bringt er nicht nachdem sich alles sehnt.
Ein Friede dann der nichts mehr hofft und nichts mehr will
Komm schwarzer Hund vollend dein Werk damit dann endlich nichts mehr ist
Textanalyse mittels Cloude AI
Ist es die Krähe die von einem kahlen Ahornbaum hoch oben vom Geäst entfleucht Ein letztes mal ihr rauer Schrei zu hören ist
Ist es ein Löwenzahn im frühen Jahr er leuchtend flammend gelb erblüht dann schnell gereift zur Pusteblume wird
Ein Windhauch dann die Samenkörner die mit einem Schirm versehn ganz zart davon trägt Verschwinden dann und hoffen der einst als neues Kraut so gelb und wunderschön erneut erblühn
Ist es ein runder rauer dicker alter Stamm der moosbegrünt sich stattlich zeigt doch innen morsch bereits nach Moder riecht und bald vergeht.
Vielleicht ist’s das was viele fürchten ist’s der Tod. Man fürchten Ihn, doch bringt er nicht nachdem sich alles sehnt.
Ein Friede dann der nichts mehr hofft und nichts mehr will
Dies ist ein Blogbeitrag der allein meine eigene Meinung abbildet. Mein ehrenamtliches kirchliches Engagement ist davon ausdrücklich ausgenommen.
Wer fromm ist muss auch politisch sein: So wie bei Bonhoeffer lassen sich die Aufgaben der Kirche gegenüber Staat und Öffentlichkeit auch heute zusammenfassen.
Die erste von Bonhoeffer genannte Aufgabe verstehen wir heute als Kultur der Einmischung. Wenn die Kirchen mit Denkschriften in die demokratische Zivilgesellschaft hineinsprechen, dann geht es genau um das, was Bonhoeffer als „Verantwortlichmachung des Staates“ bezeichnete.
Die zweite Aufgabe, der diakonische Dienst an den Bedürftigen, bleibt ohnehin. Dass er heute geleistet wird, zeigt sich, wenn etwa Gemeinden mit großer öffentlicher Zustimmung für den Schutz von Flüchtlingen eintreten. Und die dritte Aufgabe? Was heißt dem Rad in die Speichen fallen? Für Bonhoeffer rückte dies zunehmend ins Zentrum seines Denkens und Handelns. Dass der Imperativ keineswegs nur in der Diktatur gilt, sondern auch in demokratischen Gesellschaften eine Option sein kann, zeigte schon in den frühen achtziger Jahren die Diskussion um gewaltfreien zivilen Ungehorsam gegen die Stationierung von Massenvernichtungswaffen… .
Zum Schluss ein Zitat von D. Bonhoeffer
„Allein weil Gott ein armer, elender, unbekannter, erfolgloser Mensch wurde, und weil Gott sich von nun an allein in dieser Armut, im Kreuz, finden lassen will, darum kommen wir von dem Menschen und von der Welt nicht los, darum lieben wir die Brüder.“
Rudi Dutschke war eine bedeutende Figur in der deutschen Geschichte, dessen Einsatz für soziale Gerechtigkeit und politische Veränderung bis heute inspiriert. Sein Todestag morgen ist eine Gelegenheit, sein Erbe zu würdigen und sich an seine Ideale zu erinnern. Zu seinem Todestag können wir Rudi Dutschke als eine Ikone des Widerstands und der progressiven Ideen ehren. […]
Wenn du eine Figur aus einem Buch oder Film sein könntest, wer wärst du? Warum?
Heinrich Böll „Ansichten eines Clown“
„Ansichten eines Clowns” ist ein Roman des deutschen Schriftstellers und Literatur-Nobelpreisträgers Heinrich Böll.
Der Roman, der erstmals im Jahr 1963 veröffentlicht wurde, erzählt die Geschichte von Hans Schnier, einem Clown, der über sein Leben und die Gesellschaft reflektiert, nachdem er von seiner großen Liebe Marie verlassen wurde.
Das Werk ist bekannt für seine kritische Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche und der Nachkriegsgesellschaft in Deutschland
Dieser Roman, ich las Ihn 1979 zu Beginn meines Studiums, zeigte mir den Weg ins Reich der guten Literatur.
Seit jener Zeit habe ich viel, sehr viel gelesen
Heinrich Böll, Günther Grass, Thomas Mann, Joseph Roth, Theodor Fontane mit besonderer Begeisterung, Dostojewski und viele andere Meisterwerke der Literatur.
Am liebsten lese ich die Werke von Theodor Fontane.
Was Prosa betrifft:
R. M. Rilke.
Mein absolutes Lieblingsdicht sind die Werkleute:
Werkleute sind wir: Knappen, Jünger, Meister, und bauen dich, du hohes Mittelschiff. Und manchmal kommt ein ernster Hergereister, geht wie ein Glanz durch unsre hundert Geister und zeigt uns zitternd einen neuen Griff.
Wir steigen in die wiegenden Gerüste,
in unsern Händen hängt der Hammer schwer, bis eine Stunde uns die Stirnen küsste, die strahlend und als ob sie Alles wüsste von dir kommt, wie der Wind vom Meer.
Dann ist ein Hallen von dem vielen Hämmern und durch die Berge geht es Stoß um Stoß. Erst wenn es dunkelt lassen wir dich los: Und deine kommenden Konturen dämmern.
Gott, du bist groß.
Rainer Maria Rilke, 26.9.1899, Berlin-Schmargendorf
Noch ein Tipp:
Haben Sie Schwierigkeiten während des Lesens mit hinderlicher abschweifender Gedankenflut?
Der mag folgendes erproben.
Nehmen Sie zum Buch ein passendes Hörbuch im Originaltext vorgelesen. Beginnen Sie nun mit lesen und hören. Das Ergebnis ist erstaunlich.
Ich lese höre mir großer Konzentration und steigender Lesegeschwindigkeit. Ich behalte vieles sehr komprimiert im Gedächtnis. Fast so als ob ich die Buchseiten abfotografiert hätte. Auch Jahre danach erinnere ich Einzelheiten des Lesegenusses.