Gibt es einen strafenden Gott?

Ja, es gibt viele religiöse Überzeugungen, die einen strafenden Gott beschreiben.

In der hebräischen Bibel gibt es jedoch nicht einmal ein Wort für “Strafe”

1. Der Glaube an einen strafenden Gott hat sich im Laufe der Geschichte des Judentums und des Christentums verschoben. Heutzutage glauben viele Christen nicht mehr an einen strafenden Gott, da sie auf der Basis des Neuen Testaments stehen

2. Die Vorstellung von einem strafenden Gott, der der Menschheit die Quittung für Fehlverhalten präsentiert, ist für viele Menschen jedoch immer noch relevant.

Vortrag vom August 2018 von Prof. Dr. Siegfried Zimmer:

Gibt es einen strafenden Gott


Gott sieht alles, weiß alles, und wenn sich jemand danebenbenimmt, kommt der alte Mann mit dem weißen Bart und bestraft den bösen Sünder. So stellen sich immer noch viele (Nicht-)Christen das Verhältnis zwischen Gott und Menschen vor.

Dabei gibt es in der hebräischen Bibel nicht einmal ein Wort für »Strafe«. Denn Gottes Job ist es nicht, den Menschen durch drastische Strafen zu einem besseren Wesen zu erziehen. Warum glauben dann so viele an einen strafenden Gott?

Siegfried Zimmer klärt auf, wie sich das Verständnis von Sünde und Konsequenz im Laufe der Geschichte des Juden- und Christentums verschoben hat. Er erklärt, was wirklich die Folge von Sünde ist. Und warum nicht einmal das Weltgericht am Ende aller Zeiten etwas mit Strafe zu tun hat.

Gibt es einen strafenden Gott? | 8.6.1

Willy Brandt

Wenn du eine historische Persönlichkeit treffen könntest, wer wäre das und warum?

„Wir wollen Demokratie wagen“ (Willy Brandt)

So aktuell wie nie:

„Die Disziplin des Dritten Reiches ist Kriechertum und keine Freiheit. Der Antisemitismus und die nationale Hetzpropaganda sind Beschränkung und keine geistige Weite. Der Faschismus ist geistige Sklaverei.“
Willy Brandt, April/Mai 1933

Psalm 8 „Mensch gedenke des Menschen“

Mensch gedenke des Menschen“
Jährliches Seminar mit Student: innen der #UniversitätSiegen“ in der Mordanstalt Hadamar
„Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch “ Brecht

Innerhalb von 7 Monaten wurden hier mehr als 10.000 behinderte Menschen vergast.

Im Bildhintergrund der rauchende Schornstein des Verbrennungsofens.

Der Verbrennungsofen war während dieser Zeit 24 Stunden in Betrieb.

Anwohner beschwerten sich über die „Geruchsbelästigung“


Aktion Marburger Stolpersteine – Gegen das Vergessen 

am 22.08.25



Wo habt Ihr uns hingebracht?

Guter Mond du gehst so stille

Wie viel würdest du bezahlen, um zum Mond zu fliegen?

Zum Mond zu fliegen ist nicht notwendig.

Lies das folgende Gedicht von Karl Enslin.

Dort erfährst Du mehr über den Zauber des Mondes.

Kostet auch nichts, nur ein wenig Hirnschmalz und Empathie.

Das Wahre das Wichtige kannst Du nicht bezahlen.

Es wird Dir geschenkt

Vincent Willem van Gogh
Geboren am 30. März 1853

Guter Mond, du gehst so stille
Guter Mond, du gehst so stille
Durch die Abendwolken hin;
Deines Schöpfers weiser Wille
Hieß auf jener Bahn dich ziehn.
Leuchte freundlich jedem Müden
In das stille Kämmerlein!
Und dein Schimmer gieße Frieden
Ins bedrängte Herz hinein!

Guter Mond, du wandelst leise
An dem blauen Himmelszelt,
Wo dich Gott zu seinem Preise
Hat als Leuchte hingestellt.
Blicke traulich zu uns nieder
Durch die Nacht auf’s Erdenrund!
Als ein treuer Menschenhüter
Thust du Gottes Liebe kund!

Guter Mond, so sanft und milde
Glänzest du im Sternenmeer,
Wallest in dem Lichtgefilde
Hehr und feierlich einher.
Menschentröster, Gottesbote,
Der auf Friedenswolken thront:
Zu dem schönsten Morgenrothe
Führst du uns, o guter Mond!

(Karl Enslin, 1819-1875, deutscher Dichter)

An der Seite von Israel

Niemals dürfen wir vergessen, wie dieser Krieg an einem Samstagmorgen begann. An einem Samstag, an dem so viele
Juden ermordet wurden, wie an keinem Tag seit der Schoa“

Zentralrat der Juden in Deutschland

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/zentralrat-der-juden-fordert-klare-konsequenzen-fuer-hamas/

Geld entfremdet den Menschen von sich selbst

Welche Lektion hättest du gerne früher im Leben gelernt:

„Geld entfremdet den Menschen von dem was wirklich wichtig ist.“

Die Entfremdung des Menschen durch Geld ist ein weiteres Thema, das Karl Marx in seinen ökonomisch-philosophischen Manuskripten behandelt hat.

Er argumentierte, dass das Geld das entfremdete Wesen des Daseins sei, das die Menschen beherrsche, das diese zu allem Übel auch noch anbeteten³.

Er sah das Geld als eine universelle Ware, die alle anderen Waren vermittelt und ihnen ihren Wert gibt.

Er kritisierte, dass die Menschen durch das Geld ihre natürlichen und gesellschaftlichen Beziehungen verloren und sich nur noch auf den Tauschwert ihrer Arbeit reduzierten. Er schrieb:

> Das Geld ist der veräußerte Geist der Menschenarbeit und des menschlichen Daseins, und dieser fremde Geist beherrscht sie, und sie beten ihn an.⁴

Für Marx war die Entfremdung durch Geld eine Folge der kapitalistischen Produktionsweise, die die Arbeit zu einer Ware machte und den Mehrwert als das Ziel des Kapitals ansah.

Er glaubte, dass nur eine Veränderung der Besitz- und Produktionsverhältnisse einen Ausgang aus dieser Situation bieten könnte.

Er forderte eine Revolution der Arbeiterklasse, die das Kapital abschaffen und eine kommunistische Gesellschaft aufbauen sollte, in der die Menschen frei von Entfremdung leben könnten.

Quelle:
(1) Menschen – Entfremdung? (Psychologie, Geld, Religion) – Gutefrage. https://www.gutefrage.net/frage/menschen—entfremdung.
(2) Der Entfremdungsbegriff bei Karl Marx – Patrick Weber. https://www.patrickweber.info/wp-content/uploads/2014/02/KarlMarx_Entfremdung.pdf.
(3) Karl Marx und die Entfremdung des Menschen – fu-berlin.de. https://blogs.fu-berlin.de/menschenbilder/2017/12/19/karl-marx-und-die-entfremdung-des-menschen/.
(4) Entfremdung – Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Entfremdung.

Herbert Marcuse: Zur Theorie der Entfernung des Menschen im Spätkapitalismus
Herbert Marcuse

Zusammengestellt mit Hilfe von KI

Hatte Karl Marx recht?

Was ist Wahrheit? Wo gehen wir hin?

… Hier ist nicht Mann noch Frau… Galater 3 28

„Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.“

Gott schuf den Menschen als Mann und Frau.“ Zwei Geschlechter – traditionelle „Schöpfungsordnung“. Doch was ist mit intergeschlechtlichen Menschen? Männer, Frauen, In-Betweens: Alle leben in einer bunten Schöpfungs-Unordnung.

„Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“

Die Erschaffung des Menschen im ersten biblischen Schöpfungsbericht. Genesis 1,27 nach Martin Luthers Übersetzung. Es scheint ganz klar zu sein: Gott hat zwei Arten von Menschen geschaffen – Männer und Frauen. Diese Bibelstelle und ihre traditionelle Auslegung hat unsere Kultur geprägt, uns eine zweigeschlechtliche Brille aufgesetzt. Wer Lucie Veith begegnet, nimmt eine Frau wahr – wegen des Vornamens, wegen der langen Haare, der Ohrringe und der Stimme… .

Quelle: Rundfunk evangelisch

https://rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-radio/am-sonntagmorgen/hier-ist-nicht-mann-und-frau-10106

Ehrenamt macht Spaß

Was tust du, um dich in der Community zu engagieren?

Mein Ehrenamt

Mitglieder Versammlung der Lebenshilfe Bundesvereinigung am 15. und 16. November 2018.



Jeanne Niklas Faust (Bundes Geschäftsführerin)

Ulla Schmidt (Bundes Vorsitzende)

Armin Herzberger (ehrenamtlicher Delegierter der Lebenshilfe Lüdenscheid)

Monika Haslberger (Stellvertretende Bundes Vorsitzende)

Ehrenamt ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie. Ehrenamt ist Bürgerrecht. Ehrenamt ist Bürgerpflicht. Ehrenamt tritt ein für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit. Ehrenamt können alle machen.

Und: Ehrenamt macht Spaß weil es allen hilft.

Bitte mitmachen!

#Lebenshilfe #LebenshilfeLuedenscheid #LebenshilfeMarburg #Ehrenamt #Demokratie ##Bürgerrechte #GegenPopulismus #Vielfalt #Toleranz

Einige wichtige Inhalte und Personen:

Ulla Schmidt Bundesvorsitzende
Die Lebenshilfe ist eine der ältesten Bürgerinitiativen. Lasst uns in diesem Sinne weiter machen. „Quo vadis Lebenshilfe“ Die Lebenshilfe als deutsche Bürgerbewegung. Die Lebenshilfe versteht sich als Bürgerrechtsbewegung. Ehrenamt ist im Vordergrund der Lebenshilfe Arbeit. Das Ehrenamt, und die Dienste und Einrichtungen sind in Einklang zu bringen. Fachliche und hauptamtliche Kompetenz sind kein Wiederspruch. BSie sollen sich gegenseitig fördern und unterstützen, damit eine quartiersbezogene Weiterentwicklung befördert wird.

Prof. Dr. Jeanne Niklas Faust Bundesgeschäftsführerin
Die Lebenshilfe ist bunt, vielfältig und so spannend wie das Leben selbst. Vielfalt ist unsere Stärke. Vielen Dank an all die Menschen die bei uns mitmachen.

Dr. Angelika Magiros Lebenshilfe Bundesvereinigung Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Angelika Magiros. Immer unterwegs für Inklusion, Bürgerrechte, und bürgerschaftliches Engagement. Und, eine liebe Kollegin mit der ich seit langer Zeit freundschaftlich verbunden bin.

Danke für alles liebe Angelika.

https://www.yumpu.com/de/document/read/13642427/begrussung-moglichkeitsdenker-tagung-e-schmidt-lebenshilfe-nrw

https://www.yumpu.com/de/document/read/5089356/projektbeschreibung-in-form-einer-streitschrift-armin-herzberger

Zum Gedächtnis an Herrn Ginsterburg Religionslehrer

Welcher Lehrer hat dich am meisten beeinflusst? Warum?

Aus der Erzählung Pudingabitur.

Mein Spitzname ist:

ORRE

Diese Geschichte ist meinem Religionslehrer gewidmet. Ein aufrechter Humanist RiP, leider oft verkannt und verlacht .

In der Puddingschule, die er während dieser Zeit drei mal die Woche besuchte, gab es das Fach Religion. Eines jener Fächer, daß Ihn wirklich interessierte. Abgehalten von einem gewissen Herrn Ginsterburg, einen Lehrer Anfang sechzig, mit wirren spärlichen Harren, mit schlechter Reputation bei den Schülern. Er fand, vollkommen zu unrecht. Er trug nicht vor, sondern ließ zu bestimmen Themen diskutieren. Die Themenstellungen waren sehr unterschiedlich, berührten unterschiedlichen Themenstellungen, vor allem ethische aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen. Es waren vor allem ethische, gesellschaftlich politische Fragestellungen….“ .

„Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch“ Berthold Brecht

Was beunruhigt dich am meisten?

Populismus

Liebe Facebook Leserinnen und Leser, liebe Leser*innen meines Blogs


Im Zuge der Fastenzeit habe ich meinen Facebook Konto deaktivieren!


Dafür gibt es viele Gründe.
Zum einen ist Facebook ein Lebenszeit Fresser.
Facebook bildet keine verlässlichen Informationsquellen für wirklich wichtige Dinge
Facebook trägt nicht dazu bei eine Meinungsbildung zu fördern die auf einen ehrlichen Diskurs unterschiedlicher Auffassungen ausgelegt ist.

Eher im Gegenteil:
Facebook trägt zu einer vereinfachenden einseitigen Sicht der verschiedenen Auffassungen und Haltungen bei.


Facebook trägt nicht zu einem konstruktiven Miteinander bei.
Facebook spaltet, Gruppen, Organisationen, ja sogar verwandtschaftliche und familiäre Bezüge.

Facebook trägt zu einer Barbarisierung der sprachlichen Umgangsformen bei.


Facebook wird rein kommerziell betrieben.

Nicht der Mensch, sondern der Profit steht im Vordergrund.
Daran möchte ich mich fürderhin nicht mehr beteiligen.

Trauer oder Zorn?

Wofür entscheidet Ihr euch? Ich entscheide mich für Zorn.

P.S.: Wenn Ihr weiterhin die Beiträge auf meinem Blog lesen wollt.
Einfach mal reinschauen.


Etwas alle 4 Wochen erscheint ein neuer Beitrag.
http://www.arminherzberger.com
Seid herzlich gegrüßt.