Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte

Was bedeutet Härte?

Härte bedeutet nicht nur: jemanden anschreien oder grob sein.

Härte steckt auch in Gesetzen und Regeln. Zum Beispiel:
Menschen, die aus anderen Ländern fliehen, werden in Lagern eingesperrt. Das ist Härte.
Menschen, die wenig Geld haben, müssen viele Formulare ausfüllen. Auch das ist Härte.
In der Politik wird die Sprache immer rauer. Mitgefühl gilt manchmal als Schwäche. Das stimmt nicht.

Männer und Härte

Viele Männer lernen von klein auf: Zeig keine Gefühle. Wein nicht. Sei stark.
Das macht etwas mit Menschen. Es schadet ihnen.
Diese Fastenzeit lädt Männer ein: Zeig deine Gefühle. Das ist keine Schwäche. Das ist Mut.

Was sagt die Bibel dazu?

Jesus hat Härte abgelehnt. Er hat sich um arme und kranke Menschen gekümmert. Er hat Ungerechtigkeit beim Namen genannt. Dafür wurde er verurteilt. Das war eine politische Entscheidung – keine zufällige.

Was bedeutet das für uns heute?

Sieben Wochen ohne Härte heißt nicht nur: netter sein.

Es heißt auch: Frag dich, welche Regeln und Gesetze Menschen hart und ungerecht behandeln. Tu etwas dagegen. Steh auf für andere Menschen.

Mitgefühl kann auch unbequem sein. Es kann bedeuten: klar reden, widersprechen, für Gerechtigkeit eintreten.

Sieben Wochen ohne Härte – das ist eine Übung für das Herz und für die Gesellschaft.

Hinterlasse einen Kommentar