SUPERKOBRA

Stromgitarren Kung Fu – Punk n Roll aus Marburg

Wesentliche Kritiken aus der Fachpresse:

Schon am Debüt-Album „Garre, Yeah Yeah!“ (Kamika-ze Records) hatte die Presse großen Spaß:

RockHard:

Wow![…]Egal, ob Sound, Riffs, Grooves, Songstrukturen oder Melodien: Hier rockt ein Trio absolut auf demselben internationalen Niveau wie die Garagen- und Rotzrock-Szenehelden The Hellacopters, The Hives oder The Sewergrooves […] 8,5/10 (A.H.)“

Dynamite:

Holla die Waldfee! Wer sich Supercobra tauft, leidet entweder an absoluter Selbstüberschätzung oder weiß, was er tut. Die Jungs aus Marburg wissen, was sie tun. […] Direkt ab Song Nummer eins will man die Faust in die Luft strecken und tanzen, was das Zeug hält. 5 von 5 Sternen (CH)“

Moloko-Plus:

Stromgitarren Kung-Fu: Ein lautes, hochenergeti-sches Gewitter zwischen THE DAMNED, HELLACOPTERS und HIVES, immer auf dem Sprung oder mittendrin

Noisy Neighbours:

Das Marburger Trio weiß, wo Bartel den Most holt und prügelt sich partytauglich durch die dreizehn Tracks.“ (11/13 Punkte – Kai)
Live hat SUPERCOBRA bei Gigs und Festivals, u.a. mit Turbonegro, Boozed, The Hip Priests, The Sewergroo-ves oder Reverend Backflash, den Freunden der ge-pflegten Stromgitarrenunterhaltung viel Freude bereitet.

Es wurde also höchste Zeit für ein neues Album. Also haben sich die drei Marburger drei Tage im Probekeller der Cellophane Suckers in Köln eingeschlos-sen, Hanno Kahl an die Regler gesetzt und losgelegt. Noch rauer, wilder, aber auch fetter und rockiger als das Debüt sollte es werden, mit noch mehr Ohrwurm- und Partyalarm – und der Auftrag wurde mehr als erfüllt. Rock`n´Roll-Stampfer wie „Always On My Mind“ oder „Life´s Killing Me“, 60s-Kracher wie „More Yeah Yeahs“ oder „All Night And Day“ oder Eingängiges wie “Since You´ve Gone” oder “Unhappy Man” machen das Album zu einem abwechslungsreichen Trip. Ein wahn-sinniger Drummer, brachialer Bass und High-Energy-Gitarren. Atemloser Leadgesang und Mitsing-Refrains. Und jede Menge „Yeah Yeahs“.
Und das sagt die Presse über „More Yeah Yeahs“

Wildwechsel:

Auf „More Yeah Yeahs“ wurde die Live-Energie von Supercobra endlich auf eine Platte gebracht (HS). (5 von 5 Sternen)“

IAMHAVOC:

Musikalisch knüpft die Band da an, wo sie mit “Garre, Yeah Yeah!” aufgehört haben: starkem skandinavisch klingenden Rock! Die neue Platte klingt nach einer guten Mi-schung aus the Hives und Supersuckers.“

OX:

Knappe drei Jahre nach “Garre Yeah Yeah!“ legen SUPER-COBRA aus dem beschaulichen Marburg mit „More Yeah Yeahs“ ein neues Album vor, welches das letzte, bereits großartige, locker in den Schatten stellt […] SUPERCOBRA haben für mich den November gerettet und spielen hoffentlich demnächst einmal in oder um Köln. Jungs, ich bin dann der bekloppte alte Mann in der ersten Reihe! Yeah! Yeah! Yeah!!!“ Guntram Pintgen

Bierschinken:

„Motor starten, Sonnebrille auf, Supercobra rein, Vollgas! Auf dem hier vorliegenden Album finden sich (was wenig überrascht) fast ausschließlich Songs, die größtes Potential haben, Soundtracks für den nächsten Actionfilm oder das nächste Videospiel mit viel Boomboom zu werden. […] Erinnert fast ein wenig an die Neuauflage von alten CBGB’s-Bands, wie den Ramones oder den Dead Boys, zuzüglich Indie a la The Subways, The Hives oder Blur. Das finde ich doch sehr gelungen. Tatsächlich weckt die Musik auch bei mir En-dorphinschübe und lässt knallbunte Autos zwischen gigantischen Häuserschluchten durch enge Gassen rasen sowie riesige Stichflammen aus Fabrikgebäuden emporschnellen. Zwen 1/2016“

SUPERCOBRA sind:

MARKUS WELBY SCHMIDT: GUIT. / VOX.

RALLE BUMQUIST: DRUMS / VOX Mein Bruderherz 😘

FRANKSTER BURNS: BASS / VOX

Hörbeispiel:

SUPERKOBRA

Der Netphener Tisch

Der Netphener Tisch, ein Projekt der Möglichkeitsdenker

ZDF-Menschen am 22.05.10. Vom Hilfeempfänger zum ehrenamtlichen Helfer. Wie Menschen mit Lernschwierigkeiten für bedürftige Bürger einer Region ehrenamtlich tätig werden. Ein Beispiel für bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Stadt Netphen bei Siegen.

Der Netphener Tisch

WDR Lokalzeit Südwestfalen 31.05.07. Dank Alexandra Schneider werden hunderte Menschen in Netphen satt! Vom Hilfeempfänger zu ehrenamtlichen Helfer. Bürgermut ist gefragt.

Der Netphener Mittagstisch

Die Möglichkeitsdenker entwickelten sich aus verschiedenen Projekten zum freiwilligen bürgerschaftlichen von Menschen mit Lernschwierigkeiten in ihrer Region, begonnen im Jahre 2005.

Dort vollzog sich auch innerhalb des praktischen sozialpädagogischen Handlungsfeldes eine eindeutige Hinwendung zur Gemeinwesenarbeit.

Gleich zu Anfang entwickelte sich ein alle zukünftigen Bemühungen zusammenfassendes Narrativ.

Es war ein Gedicht von Rainer Maria Rilke einer der bekanntesten Lyriker der Romantik nämlich: „Werkleute sind wir…“
Es handelt sich dabei, das sei an dieser Stelle erwähnt auch um eines meiner Lieblingsgedichte.

Dass ein solches Gedicht, aus der bildungsbürgerlichen Hochkultur des ausgehenden 19. Jahrhunderts, zum vielfältig zitierten Narrativ wurde und all unsere Bemühungen und Entwicklungsschritte begleitete, freut mich ganz besonders.

Wiederlegt es doch glänzend die oft geäußerte und ausgrenzende Auffassung, das solche lyrisch anspruchsvolle Texte diesem Personenkreis per se nicht zugänglich seien.

Auch aus diesem Grunde sei es auch an dieser Stelle wieder einmal zitiert:

„Werkleute sind wir………..*

Werkleute sind wir: Knappen, Jünger, Meister, und bauen dich, du hohes Mittelschiff.
Und manchmal kommt ein ernster Hergereister, geht wie ein Glanz durch unsre hundert Geister und zeigt uns zitternd einen neuen Griff.

Wir steigen in die wiegenden Gerüste, in unsern Händen hängt der Hammer schwer, bis eine Stunde uns die Stirnen küsste, die strahlend und als ob sie Alles wüsste von dir kommt, wie der Wind vom Meer.

Dann ist ein Hallen von dem vielen Hämmern und durch die Berge geht es Stoß um Stoß.
Erst wenn es dunkelt lassen wir dich los:
Und deine kommenden Konturen dämmern.

….. .“

*Rainer Maria Rilke, 26.9.1899, Berlin-Schmargendorf

Folgen der Ökonomisierung für die Denkweise der praktizierenden Sozialarbeitenden:

„Nicht nur die Praxis und das Handeln der Sozialarbeitenden ist von der Ökonomisierung geprägt. In den Köpfen unserer PraktikerInnen haben sich das Gedankengut und die Denkweise der Betriebswirtschaft bereits festgesetzt.

Die betriebswirtschaftliche Sprache und Logik beherrscht auch die Köpfe. Qualifizierte Soziale Arbeit wird von den Fachkräften selber als Luxus abgetan.

Die Ökonomisierung und ihre Folgen werden als selbstverständlich, als unvermeidbar, normal und natürlich erlebt und akzeptiert. Man findet nichts dabei, die fachliche Verantwortung in die Hände der Politik und Verwaltung ab zugeben.

Und auch eine Abwertung der eigenen KlientInnen hat bereits Einzug in das Denken und Fühlen so mancher PraktikerInnen gefunden.

Zusammengefasst lässt sich feststellen:
Die Veränderungen durch die Ökonomisierung wirken sich auf den Prozess der Erbringung sozialer Dienstleistungen, und auf die Definition der Aufgaben und der Zielgruppen Sozialer Arbeit, aus.

Und nicht zuletzt verändern sie die Binnenstruktur, also z.B. die Organisation, die Sprache, die Bedeutung bestimmter Bezugswissenschaften, die intentionale Ausrichtung und die Methoden der Sozialen Arbeit.

Soziale Arbeit als in diesem Sinne ökonomisierte Soziale Arbeit ist damit nicht mehr in der Lage, ihre Ziele, Wege und Zielgruppen selber zu bestimmen.

Die Veränderungen und Herausforderungen der neoliberalen Politik und der Ökonomisierung führen zu einer Abwendung der Sozialen Arbeit von ihren fachlichen und ethischen Grundsätzen.“

Vor dem Hintergrund meiner eigenen beruflichen Erfahrungen aus den letzten 35 Jahren, kann ich dem nur zustimmen

Die Kluge

Die Kluge und der Klotz

So klug, so sachlich, reflektiert
So kühl so gebremst, so kalt Sie wirkt.

Ironisch fein, der Spott rinnt durch
Zynismus gar?
Das glaubt Er eher nicht.

Sein Kopf kann so was nicht;
versteht’ s auch nicht.
Bei Ihm regiert der Bauch.

Das macht Ihn schwankend,
neidvoll zugeknöpft.
Ausgeliefert fühlt er sich, machtlos, hilflos dann.

Jetzt steigt die Wut in Ihm,
genährt von eigner Angst.

Schlägt drauf dann, wie ein grober Klotz
und schämt sich dann.

So dumpf, so grob, so ohne Feinheit
steh Er da

Ist ganz verzagt und brütet dann.

Goethes Faust: Letzte Worte

Demokratiemüde? Populisten hinterherlaufen? PolitikerInnen Bashing?

Nicht mit mir!

Empfehle mal den Faust zu lesen und sich nicht auf Halbwahrheiten, Fake News zu hören.

Dummes Geschwätz auf Stammtisch Niveau hilft auch nicht weiter.

….. „Das ist der Weisheit letzter Schluß:

Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muß.

Und so verbringt, umrungen von Gefahr, Hier Kindheit, Mann und Greis sein tüchtig Jahr.

Solch ein Gewimmel möcht ich sehn. Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn.

Zum Augenblicke dürft ich sagen: Verweile doch, du bist so schön !

Es kann die Spur von meinen Erdetagen nicht in Äonen untergehn.
Im Vorgefühl von solchem hohen Glück, Genieß ich jetzt den höchsten Augenblick.“

Goethe Faust

Lichtdanner – Hühneraugen

Die Küche ist schon aufgeräumt. Sorgsam gewischt. Geschirr gespült. Schließlich wird Besuch erwartet: Der mobile Podologe kommt.

Und nicht nur der. Notleidende Gäste sind ebenso eingeladen.

Geschwister, Tanten, Nachbarn, Witwen, Freunde, all jene deren Füße brennen, drücken, schmerzen.

Man hat sich abgesprochen. Jeder ist mal dran um den kundigen Podologen samt mobiler Praxiseinrichtung zu beherbergen.

Hühneraugen sind gediehen. Erheben sich, bilden hornige Schwielen, röten sich und bilden warzige Erhöhungen.

Recht unansehnliche schuppige Hornschichten sind an Fersen und Zehen gewuchert.

Nun ja, wunde Füße sind eine Qual. Da muss ein guter Mensch herbei der sich aufs Nägelschneiden gut versteht.

Der schneidet, hobelt, raspelt, pflegt.

Ein Wellnessprogramm, ein Jungbrunnen für die Füße.

Die Küche frisch gewischt, es duftet nach frisch gekochten Bohnenkaffee, der Duft von frisch gebackenen Napfkuchen erfüllt den Raum der nun fast bereit ist sich in eine ambulante podologische Praxis zu verwandeln.

Eine Weile vorher schon, man ist ja schon in Rente, die übliche Unterhaltung.

Sterbefälle, die Eigenen und des Nachbars Erkrankungen.

Mühen mit der Verdauung, Probleme beim Wasserlassen….. .

Wer heiratet in Kürze, wer lebt ohne Trauschein zusammen, wer geht fremd, wer lässt sich scheiden.

Der Pfarrer, der am Sonntag wieder mal nicht das wahre Evangelium verkündigt hat.

Nun es ist soweit der Füsseschneider (Podologe) kommt.

Ganz bescheiden im Kleinwagen.

Weiß gekleidet, wie sich’s gehört, zwei große Taschen in den Händen.

„Guck, der Füsseschneider kommt!“ raunt es durch die Runde.

Man hatte Ihn schon vorher erblickt, nur noch ein kleines Weilchen. Zeit genug sich auf den helfenden Gast einzustellen.

Ein letztes richten der Kittelschürze, die Hände fahren nochmal vorsichtig durch die Haare.

Die Männer betont lässig und unaufgeregt. Mann will ja nicht zeigen, das Aufregung aufkommt.

Ein räuspern noch ein hüsteln, die Haustürglocke klingelt, die Frau im Hause drückt den Knopf zum Türe öffnen.

„Einen wunderschönen Tag Frau Heizkörper, ach ja wir hatten uns ja auf Anni geeignet. Wie ist den das Werte Befinden?“

Die Frau des Hauses strahlt erst und lächelt dann ein wenig verschämt.

Solche herzliche Begrüßung ist man nicht gewohnt in diesen Kreisen.

Der ersehnte Gast bescheiden, ganz unprätenzenziös sehr zugewandt, gleichzeitig aber auch sehr professionell im Auftreten.

Was nun folgte:

Vor Beginn der Behandlung, die Füße sorgsam ins Fussbad. Zu diesem Zwecke hatte er sorgsam wie er war eine viereckige Schüssel mitgebracht und neben lauwarmen Wasser, welches die Dame des Hauses bereit gestellt, mit duftendem Badesalz ergänzt. Ein Wohlgeruch bereitet sich in der Küche aus. Ein wenig Fichtenzapfen mit einer Spur Veilchen und Zitrone.

Die erste, natürlich die Gastgeberin. Hausschuhe, Strümpfe ausziehen. Die Füße endlich Mal aus ihrem Gefängnis aus Leder und Wolle befreien.

Das geht nicht, auch nicht bei der steht’s reinlichen Hausfrau, ohne einen gewisse Duftentfalt ab. Ein wenig muffig, und ganz wenig Camembert.

Dann das wohltuende Fussbad. Nicht zu heiß und nicht zu kalt, ganz gekonnt von Füsseschneider bereit.

Nach 3 bis 4 Minuten die Füße aus dem Bade. Wieder, ja fast zärtlich von, nun nennen wir Ihn Theo, herausgehoben und sorgfältig abgetrocknet, auf einen bereitstehenden Schemel vorsichtig gebettet.

Die Zehennägel, ja diese Zehennägel.

Auf eine eigentümliche Weise erzählen sie, für den aufmerksamen Betrachter, vieles über die Lebensgeschichte des Patienten.

Fast übergangslos, so als wolle Theo damit nicht ängstigen, begann er vorsichtig und behende mit einem Skalpell so zu arbeiten, das überflüssige Hornhautschichten weil vom Fussbade weich geworden ohne Mühe abgetragen werden konnten.

Wie kleine Butterflöckchen glitten sie zu Boden, der vorher mit weißen saugenden Krepppapier ausgelegt worden war.

Die Zehennägel ganz behende, mittels einer dafür sehr geeigneten Zange, mit einem vernehmlichen Knack gekürzt.

Er nimmt sich Zeit für diese Arbeit. Behutsam, besonnen und immer freundlich blickend versieht er sein difizieles Handwerk.

Nur zu leicht schneidet man dabei ins „Leben“ wie man sagt, was Ihm, dem Fachmann, fast nie passiert.

Dann nur ganz sachte und vorsichtig das „Nagelhäufchen“ zurückgeschoben.

Dann ganz vorsichtig, die überstehenden Nagelhautchen zurück geschoben.

Mancher Zehennagel ist im Verlauf der Jahre schon arg mitgenommen, vom gehen, laufen stehen eingehängt in ledernen Hüllen.

Zuweilen, an den Rändern gelblich gefärbt, auch in der Mitte gebrochen.

Und dann, leider der Super Gau für alle Zehennägel.

Der Nagelpilz der sich einmal eingenistet, meistens ein Leben lang ein ungebetener Hausgast bleibt.

Die Nägel beginnen allmählich spröde, brüchig zu werde. Mit fortgeschrittenem Verlauf, dann zerbröseln sie regelrecht von aussen ganz allmählich nach innen.

Sehr unangenehm, sehr unansehnlich.

Mit Leidensmiene dann, blickt die betagte Witwe, inzwischen in Behandlung, auf Ihren großen Zeh.

Zug um Zug nun, sind alle leidenden Füße behandelt.

Kastanienduft erfüllt nun den Raum.

Der gute Mensch pflegt schließlich die zuvor Wunden Füße mit einem sahnigen Schaum aus einer Sprühdose.

Ein sahniger duftender Schaum entsteht, unglaublich wohltuend und herrlich duftend.

Dieser dringt schnell ein, beseitigt sogleich dieses unangenehme Spannungsgefühl an den Füßen.

Erleichterung und Dankbarkeit machen sich breit.

„Ein Stückchen Kuchen und ein Tässchen Kaffee?“

„Ja, danke aber nur ein nur ein kleines, muss ja noch weiter.“ Dabei räumte der liebenswürdige Mensch bereits sein chirurgisches Handwerkszeug zusammen.

Er, Menschenfreund, ein Humanist durch und durch.

Bescheiden wie er angekommen war, zog er sich zurück.

„Auf Wiedersehen die Herrschaften, wir sehen uns in sechs Wochen.“

Marburger VokalistInnen – Klassische Musik aus Marburg


Die „Marburger VokalistInnen“ sind ein kleines Ensemble, das 2009 gegründet wurde und sich zum Ziel gesetzt hat, auf hohem Niveau insbesondere a cappella zu singen.

Die Marburger VokalistInnen

Marburger VokalistInnen
Die Stimmgruppen sind in der Regel jeweils mit drei bis vier Choristen besetzt, die alle musikalisch erfahren sind.Dabei reicht die Bandbreite von vier- bis zu achtstimmigen Kompositionen und von Renaissancemusik bis zu modernen Werken und Uraufführungen.So haben die Marburger Vokalisten eispielsweise 2015 im Rahmen einer Konzertreihe im Marburger Schloss einige Werke des Brahms-Schülers Gustav Jenner uraufgeführt.Häufig finden die Konzerte als Benefizveranstaltungen für unterschiedliche wohltätige Zwecke statt.

Konzerte in 2019:

Am Samstag, den 18. Mai 2019, um 19:30 Uhr in der Kirche „Getürms“ in Alsfeld-Billertshausen.

Am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 17 Uhr in der Kugelkirche Marburg.

Mendelssohn: Ruhetal Hörprobe

Distler: Ein Stündlein wohl vor Tag… Hörprobe

Brahms: Warum… Hörprobe

Mendelsohn: Herr nun lässest Du… Hörprobe

Am Mittwoch den 26. Juni, 20 Uhr, Kunstmuseum Marburg
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Hatte Karl Marx recht?

Zum Kampftag der Arbeiterklasse

Karl Marx. Er war einer der größten Denker des 19. Jahrhunderts:

„……Linke Ideen, auch der radikaleren Sorte, sind in vielen westlichen Ländern wieder populär – bis hin zur Verstaatlichung von Teilen der Wirtschaft. Gibt bessere Antworten auf aktuelle Probleme…..?“

Quelle:

Der Spiegel

Zitate:
„Aller Mehrwert, in welcher besondern Gestalt von Profit, Zins, Rente usw. er sich später kristallisiere, ist seiner Substanz nach Materiatur unbezahlter Arbeitszeit.“

„Der Arbeitslohn wird also durch dieselben Gesetze bestimmt, die den Preis jeder andern Ware bestimmen.“

Karl Marx

Zum Kampftag der Arbeiterklasse

Die Internationale

Frühlingserwachen?

Der Frühling kommt

Der Frühling kommt was bringt er dir
Sonne die Du meidest

Helligkeit die Unruh schafft
Weil außen bunt und innen grau und fad und alt

Licht das den Schmutz der Ecken lüftet
Es zeigt den Restedreck aus all den Jahren

Der angesammelt sich als Lebenskehricht

Vogelzwitschern laut und schrill

Farbe deren Pracht so schnell
verschwindt und Wärme die zur Schwüle neigt

Aufbruch die Gewohnheit raubt
doch eigentlich sich alles immer gleicht

Seelenschmerz weil Neues trügt

Alle lieben diese Zeit von Anbeginn
Er nicht, ist wohl ein rechter Sonderling

Schma Jisrael – Höre Israel

Pessach Bedecke Deine Augen mit der rechten Hand und spreche so:

Höre Jisrael, der Ewige ist unser G-tt, der Ewige ist einzig.

Der folgende Vers wird leise gesagt:
Gelobt sei der Name der Herrlichkeit Seines Reiches für immer und ewig.
Du sollst den Ewigen, deinen G-tt, lieben mit deinem ganzen Herzen, deiner ganzen Seele und deiner ganzen Kraft.

Diese Worte, die Ich dir heute befehle, seien in deinem Herzen, schärfe sie deinen Kindern ein und sprich davon, wenn du in deinem Haus sitzest, und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst, und wenn du aufstehst. Binde sie zum Zeichen an deine Hand, sie seien zum Stirnschmuck zwischen deinen Augen.

Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und deiner Tore.
Es wird sein, wenn ihr auf Meine Gebote immer hören werdet, die Ich euch heute gebiete, den Ewigen euren G-tt zu lieben und Ihm zu dienen mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, so werde Ich den Regen eures Landes zur richtigen Zeit geben, Frühregen und Spätregen, du wirst dein Getreide einsammeln, deinen Most und dein Öl.

Ich werde das Gras auf deinem Feld für dein Vieh geben; du wirst essen und satt werden.

Hütet euch, dass euer Herz nicht verführt werde und ihr abweichet und Göttern der anderen dienet und euch vor ihnen bückt.

Der Zorn des Ewigen wird dann gegen euch entbrennen, Er wird den Himmel verschließen, dass kein Regen komme, und der Erdboden wird seinen Ertrag nicht geben; ihr werdet bald aus dem guten Land schwinden, welches der Ewige euch gibt.

Leget diese, Meine Worte, in euer Herz und in eure Seele, bindet sie zum Zeichen an eure Hand, und sie seien zum Stirnschmuck zwischen euren Augen. Lehret sie eure Söhne, davon zu sprechen, wenn du in deinem Haus sitzest und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und deiner Tore.

Damit eure Tage und die Tage eurer Kinder sich mehren auf dem Boden, den der Ewige euren Vätern geschworen hat, ihnen zu geben, wie die Tage des Himmels über der Erde.
Der Ewige sagte zu Mosche, damit er es lehre: Rede zu den Kindern Jisrael und sage ihnen, sie sollen sich Zizit (Schaufäden) an die Ecken ihrer Kleider machen für alle ihre Generationen, und sie sollen an die Zizit der Ecke einen Faden himmelblauer Wolle geben.

Es sei euch zu Zizit, damit ihr sie sehet und euch an alle Gebote des Ewigen erinnert und sie erfüllt, und späht nicht nach eurem Herzen und euren Augen, denen nachfolgend ihr Mir untreu werdet.

Damit ihr all Meiner Gebote gedenkt und sie erfüllt und eurem G-tt heilig werdet.

Ich bin der Ewige, euer G-tt, der Ich euch aus dem Land Ägypten geführt habe, um euch zum G-tt zu sein, Ich bin der Ewige euer G-tt.

In Hebräisch Transliteration:
Bedecke Deine Augen mit der rechten Hand und spreche so:
Schma Israel, A-donaj E-lohejnu, A-donaj Echad.

Der folgende Vers wird leise gesagt:
Baruch schem kwod malchuto leolam waed.
We’ahawta et A-donaj E-lohecha, bechol lewawcha, uwechol nafschecha, uwechol meodecha. Wehaju hadwarim haeleh ascher anochi mezawecha hajom, al lewawecha. Weschinantam lewanecha wedibarta bam, beschiwtecha bewejtecha, uwelechtecha baderech, uweschachbecha uwkumecha. Ukschartam leot al jadecha, wehaju letotafot bejn ejnecha. Uchtawtam al mesusot bejtecha, uwischarecha.
Wehaja im schamoa tischmeu el mizwotaji ascher anochi mezaweh etchem hajom, leahawa et A-donaj E-lohejchem ulawdo, bechol lewawchem uwechol nafschechem. Wenatati metar arzechem beito jore umalkosch, weasafta deganecha wetiroschcha we’jizharecha. Wenatati esew besadcha liwhemtecha, weachalta wesawata. Hischamru lachem pen jifte lewawchem, wesartem wa’awadtem E-lohim acherim wehischtachawitem lahem. Wechara af A-donaj bachem we’azar et haschamajim welo jihjeh matar we’ha’adama lo titen et jewula, wa’awadtem mehera meal ha’arez hatowa ascher A-donaj noten lachem. Wesamtem et dewaraj eleh al lewawchem weal nafschechem, ukschartem otam leot al jedchem wehaju letotafot bejn ejnechem. Welimadtem otam et bnejchem ledaber bam, beschiwtecha bewejtecha uwlechtecha baderech uweschachbecha uwkumecha. Uchtawtam al mesusot bejtecha uwischarecha. Lema’an jirbu jemejchem wimej wenejchem al ha’adama ascher nischba A-donaj la’awotejchem latet lahem, kimej haschamajim al ha’arez.
Wajomer A-donaj el Mosche lemor: Daber el benej Israel we’amarta alejhem we’asu lahem Zizit al kanfej bigdejhem ledorotam, wenatnu al Zizit hakanaf ptil tchelet. Wehaja lachem leZizit uritem oto, uschartem et kol mizwot A-donaj, wa’asitem otam, welo taturu acharej lewawchem we’acharej ejnechem ascher atem sonim acharejhem. Lema’an tiskeru wa’asitem et kol mizwotaji, wihitem kedoschim le’e-lohejchem. Ani A-donaj E-lohejchem ascher hozeti etchem me’erez Mizrajim lihjot lachem le’e-lohim, A-ni A-donaj E-lohejchem. Emet

Bunte Runde

Bunte Runde laut und schrill
Leiber duftend Haare schillernd

Augen voller Anmut strahlen
Münder von Verlockung künden

Reden denkend ständig
Künden süß fast nur Banales
Du fällst drauf rein und hörst‘s voll Lust

Doch steckt dahinter oft Berechnung.
Hör näher hin lass dich nicht blenden
Auch Gift und Galle sind oft süß

Merk auf mein Freund,
schmeckst nur Glasur;
und innen wird es bitter.

Duften, lockend
Augen strahlend.
Haut wie Alabaster schimmert
Münder schwellen sanft
Merk auf mein Freund
Halt dich zurück
Denn manchmal wird es bitter
Merk auf meine Freund:
Du bist es selbst.
Gib acht.