Madame Somnolia du Schöne
Schwere Lieder sind der Schwerkraft ausgesetzt
Werden immer schwerer
Als ob gezogen
Mit Gewichten zentnerschwer

Was kann man tun
Zwinkern mit den Liedern
Kopf nach hinten strecken
Schultern heben dehnen
Gähnen Atmen Nase schniefen
Sich die eigenen Wangen kneifen


Nur Sekunden Liederflattern
Dann ein Zucken aller Glieder
Dann rechts als wie ein Blitz ihn trifft

Für Augenblicke Wachheit ihn durchströmt
Der Puls steigt hoch
Wärme nun erfüllt die Wangen
Kleiner Schwindel ihm zu Kopfe steigt
Nur Sekunden er ganz wach

Doch heimlich dann
Erst kaum zu spüren
Kommt Madame Somnolia zurück
Lieder wieder schwer wie Blei
Bilder steigen auf
Frühlingsdüfte Weihnachtsdüfte
Eine Wanduhr tickt

Der Kampf um Wachheit geht verloren
Somnolia du Schöne
Komme nun ergeben mich
Lass mich vergessen schwere Lasten
Verwische alles was den Kopf noch füllt

Hülle mich in einen schönen Traum

Somnolia du Schöne

2 Gedanken zu “Somnolia

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